Pressenews in Deutschland - Google

VDZ: Jahresvorschau Medienpolitik 2016

VDZ

Der skeptische Optimismus der Prognose für 2015 (PRINT&more 4/2014) war nicht ganz unberechtigt. Drohende massive Verschlechterungen in den Bereichen Datenverarbeitung, Werbefreiheit und Urheberrecht konnten weitgehend verhindert werden. Andererseits kamen auch die wenigen positiven Politikprojekte kaum voran.

Springer: angeblich gravierender Schaden durch verschlechterte Suchanzeigen bei Google

Seit dem 23. Oktober 2014 sollen nach Angaben des Springer-Verlages die Suchergebnisanzeigen von welt.de, computerbild.de, sportbild.de und autobild.de bei Google nur noch sehr eingeschränkt dargestellt worden sein. Foto- und Videoangebote waren vollständig ausgelistet worden. Hintergrund war die Entscheidung der Axel Springer SE, dass die Rechteverwertungsgesellschaft VG Media für diese vier Titel Google zunächst keine Gratis-Lizenz erteilt.

Beschwerde der VG Media bietet keine hinreichende Basis für Einleitung eines förmlichen Missbrauchsverfahrens gegen Google

Das Bundeskartellamt bestätigt auf Nachfrage, dass das Bundeskartellamt auf Basis der von VG Media eingereichten Beschwerde keine hinreichenden Ansatzpunkte sieht, um gegen Google ein förmliches Missbrauchsverfahren einzuleiten. Das Amt beobachtet unabhängig von der Beschwerde von VG Media das konkrete Verhalten und die belegbaren Reaktionen von Google auf die Geltendmachung des Leistungsschutzrechts durch die einzelnen Verlage oder die VG Media aus kartellrechtlicher Sicht und wird gegebenenfalls die Einleitung eines Verfahrens gegen Google von Amts wegen prüfen.

Bundesjustizminister Maas für kartellrechtliche Maßnahmen gegen Google

Bundesjustizminister Heiko Maas hat sich anlässlich des Kongresses Deutscher Lokalzeitungen am 24. Juni in Berlin für kartellrechtliche Maßnahmen gegen den Internet-Konzern Google ausgesprochen. "Es kann nicht sein, dass Internet-Giganten ihre Marktmacht auf Kosten der Verlage missbrauchen . Auch wir wollen dazu beitragen, dass Ihre Geschäftsmodelle zukunftsfähig bleiben, denn Zeitungen sind für die Demokratie unverzichtbar", sagte Maas in der Friedrich-Ebert-Stiftung vor rund 200 Gästen aus Politik, Wirtschaft und Medien an die lokalen Zeitungsverleger gewandt. Damit entsprach er auch einer Forderung der scheidenden Vorsitzenden des Verbandes Deutscher Lokalzeitungen Inken Boyens an die Politik, die Zeitungsverlage im Sinne des neuen Leistungsschutzrechtes in ihrer Auseinandersetzung

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Springer beteiligt sich an Google-Konkurrent Qwant

QwantQwantDer Axel Springer Verlag beteiligt sich mit 20 Prozent am französischen Startup-Unternehmen Qwant.com Die Suchmaschine, oftmals auch als „Euro-Google“ bezeichnet, ging nach zweijähriger Entwicklungszeit im Juli 2013 online und ist seit März

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Google und Axel Springer vereinbaren Zusammenarbeit bei der automatisierten Werbevermarktung

Google und der Vermarkter Axel Springer Media Impact (ASMI) haben eine enge Zusammenarbeit zur automatisierten Vermarktung von digitalen Werbeflächen vereinbart. Axel Springer Media Impact wird ab 2014 die Echtzeit-Vermarktung von Bereichen seines Portfolios über die Google-Plattform Doubleclick AdExchange ermöglichen. Von Google zugelieferte Display- und Textanzeigen werden somit die Monetarisierung dieser Seiten mit unterstützen.

Google: Presseverleger fordern konsequente Anwendung des EU-Kartellrechts

Hunderte europäische Zeitungs- und Zeitschriftenverleger und ihre Wirtschaftsverbände fordern EU-Wettbewerbskommissar Joaquín Almunia auf, die von der EU Kommission im April dieses Jahres veröffentlichten Verpflichtungszusagen Googles zur Beseitigung des Vorwurfs eines Missbrauchs seiner marktbeherrschenden Suchmaschine vollumfänglich zurückzuweisen.

Verlegerverbände: Google erkennt Leistungsschutzrecht an

Der Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger, BDZV, sowie der Verband Deutscher Zeitschriftenverleger, VDZ, sind der Meinung, dass Google mit der Einführung eines so genannten Opt-In-Verfahrens das Leistungsschutzrecht anerkennt.

Zwischen Verlagen und Google gibt es keine Verhandlungen über das Leistungsschutzrecht

Der Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) und der Verband Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ) erklären, dass es keinerlei Gespräche zwischen deutschen Verlagen und Google über einen Verzicht auf ein Leistungsschutzrecht gibt. Stattdessen sei Google anlässlich eines Austausches zu verschiedenen Themen, wie er zwischen Verlagen und dem Suchmaschinenbetreiber immer wieder stattfinde, deutlich gemacht worden, dass das Leistungsschutzrecht unverzichtbar sei und eine faire Rechtsbasis für die weitere Zusammenarbeit schaffen werde.

Google startet Taxi-Kampagne zum Leistungsschutzrecht

Google setzt seine Informationskampagne "Verteidige Dein Netz" fort. Viele Millionen Deutsche haben sich bislang über die Folgen des geplanten Leistungsschutzrechts für Presseverlage informiert. Seit Ende November 2012 besuchten über drei Millionen Bürger die Website www.google.de/deinnetz, über 7 Millionen haben das Informations-Video zur Kampagne abgerufen. Rund 220.000 Menschen haben sich als “Netzverteidiger” registriert oder beteiligen sich über soziale Netzwerke aktiv an der Debatte.

Google startet Informationsoffensive zum geplanten Leistungsschutzrecht

Mit einer breit angelegten Kampagne informiert Google ab heute über Hintergründe und Folgen eines geplanten "Leistungsschutzrechts" für Presseverlage. Ein entsprechender Gesetzesentwurf der Bundesregierung, der sich vor allem gegen Suchmaschinen richtet, steht in dieser Woche zur ersten Lesung im Deutschen Bundestag an. Zu der Initiative von Google gehört eine umfassende Informationsseite im Internet. Die Kampagne steht unter dem Motto: "Verteidige Dein Netz - Finde weiterhin, was Du suchst".

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