Pressenews in Deutschland - Journalismus

Leid von Explosions-Opfern ins Lächerliche gezogen: Presserat spricht weitere Rügen aus

PresseratErneut hat der Deutsche Presserat Rügen ausgesprochen. Der Beschwerdeausschuss hatte über Presseberichte, die eine schwere Verletzung des Ansehens der Presse nach Ziffer 1 des Pressekodex bewirken, beraten: eine erfundene Geschichte über Prinzessin Diana, ein falsches Zitat eines Demokratie-Aktivisten und die Verhöhnung von Explosions-Opfern in Berlin.

BDZV-Präsident Döpfner: Unabhängiger Journalismus ist unverzichtbar

Döpfner Mathias 2Mathias Döpfner, Vorstandsvorsitzender von Axel Springer, wurde gestern in Berlin von der Delegiertenversammlung des Bundesverbands Digitalpublisher und Zeitungsverleger (BDZV) in seinem Amt als Präsident des BDZV einstimmig bestätigt. In einer Rede hob Döpfner (Foto) sodann die Bedeutung der Unabhängigkeit von professionellem Journalismus hervor. Wegen der Corona-Pandemie fand die Versammlung erstmals als „Hybrid-Veranstaltung“ in Berlin und digital statt.

Angeblich falsche Corona-Studie: Presserat rügt BILD

Drosten Christian Foto Peitz CharitéZwischen dem 8. und 10. September 2020 hatte sich der Presserat mit 115 Beschwerden zu befassen, wovon 61 als begründet und 38 als unbegründet erachtet wurden. Zu den danach ergriffenen Maßnahmen zählten 12 öffentliche Rügen, 16 Missbilligungen und 28 Hinweise. Als schwerer Verstoß wurde ein Bericht der Bild über die Arbeit des Virologen Christian Drosten (Foto) gewertet.

Ansicht der Leser von Tageszeitungen: Qualität hat ihren Preis

Tageszeitungen Symbolfoto ONPRESS DE 5Sind das nun neue Leser oder findet bei den „Stammkunden“ ein Wechsel von der herkömmlichen zur digitalen Zeitungsausgabe statt? Diese Frage stellt sich im Zusammenhang mit einer nun veröffentlichten Studie, wonach jede achte verkaufte Zeitung inzwischen ein E-Paper ist. Demnach ist die digitale Zeitung eine zunehmend beliebte Form der Zeitungslektüre. Besonders hoch im Kurs stehen regionale Themen. Und: die E-Paper-Leser sind bereit, für guten Journalismus zu zahlen.

Die taz führt eine klimagerechte Sprache ein

Taz Es ist ein Mdchen groIn den vergangenen Jahren wurde in Behörden und Unternehmen mit zunehmender Tendenz darauf geachtet, dass geschlechterneutrale Bezeichnungen verwendet werden. Eine verbindliche Vorgehensweise gibt es hierbei jedoch bislang nicht. Mal werden beispielsweise Berufsbezeichnungen mit einem groß geschriebenen „I“ im Wort „neutralisiert“, mal durch ein „*“. Die in Berlin erscheinende Tageszeitung „taz“ führt nun auch eine „klimagerechte Sprache“ ein.

75 Jahre Tagesspiegel: Der Jubilar verteilt 7.500 Gratis-Abos

Der TagesspiegelViele Tageszeitungen haben insbesondere in den jüngeren Altersstufen einen geringen Leseranteil. Doch warum ist das eigentlich so? Sprechen Journalisten und Jugendliche die gleiche Sprache? Vermisst die Jugend irgendetwas an den bestehenden Angeboten? Der Berliner Tagesspiegel will der Sache auf den Grund gehen und startet eine wohl ungewöhnliche Aktion: um Antwort wird gebeten!

Freispruch im Mordfall Jan Kuciak

Im Strafverfahren gegen den slowakischen Unternehmer Marian K. kam es nun vor dem Spezialgerichtshof in Pezinok (Slowakei) überraschend zu einem Freispruch. K. wurde der Mittäterschaft an der Ermordung des slowakischen Journalisten Ján Kuciak (27) und seiner gleichaltrigen Verlobten Martina Kušnírová im Februar 2018 beschuldigt.

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BILD: Presserat spricht mehrere Rügen aus

PresseratDie Corona-Krise beherrscht die Medienwelt. Daher ist es nicht verwunderlich, dass sich dieses Thema auch auf die Arbeit des Deutschen Presserats auswirkt. Dieser rügte nun die Berichterstattung von Bild und Bild.de. Zurückgewiesen wurden hingegen Beschwerden bezüglich eines Titelbildes des Nachrichtenmagazins Der Spiegel. Gerügt wurden indes Darstellungen eines verprügelten Kängurus sowie zum sogenannten Axtmord von Limburg.

Corona-Krise: SPD will Lösungen für Medienschaffende erarbeiten

SPDIn einer Videokonferenz führte die SPD-Fraktion im Bundestag einen „Medienpolitischen Dialog“ durch. Die Bundestagsabgeordneten tauschten sich dabei mit zahlreichen Medienschaffenden über die Herausforderungen in Zeiten der Corona-Pandemie aus. Dabei angesprochene Argumente will die SPD-Bundestagsfraktion nunmehr aufgreifen und nachhaltige Lösungen rund um die soziale Absicherung von Kultur- und Medienschaffenden erarbeiten.

DJV-Appell an die Bundesregierung: Freie Journalisten brauchen ein Hilfspaket

DJVDie Corona-Krise wirkt sich allenorten in massiver Weise aus. Verlage melden rückläufige Anzeigenaufträge, Druckereien befürchten eine Halbierung der Umsätze. Unternehmen schicken ihre Angestellten in Kurzarbeit, der Staat unterstützt die Unternehmen mit Überbrückungsmaßnahmen. Doch was ist mit den freien Journalisten, die keinen festen Arbeitsvertrag haben? Der Deutsche Journalisten-Verband (DJV) fordert nun von der Bundesregierung ein neues Hilfsprogramm für freiberuflich Tätige.

Studie der Otto Brenner Stiftung stellt den konstruktiven Journalismus auf den Prüfstand

Otto Brenner StiftungDie Corona-Pandemie führt zu einem geänderten Medienkonsum in der Bevölkerung. Die Zahl der positiven Nachrichten über steigende Auflagen am Kiosk und höheren Zugriffszahlen der Newsportale stimmt die Branche zuversichtlich. Doch welche Lehren ziehen die Verlagshäuser grundsätzlich daraus? Die in Frankfurt am Main ansässige Otto Brenner Stiftung, die der Gewerkschaft IG Metall nahe steht, hat eine Studie in Auftrag gegeben, deren Ergebnisse nun veröffentlicht wurden.

Corona-Krise: SPD fordert weitere Hilfen für Medienschaffende

SPDDie Deutschen greifen wieder verstärkt zur Zeitung. Sowohl Print- als auch Online-Ausgaben der Verlagshäuser verzeichnen eine hohe Nachfrage. Doch gleichzeitig brechen die Anzeigenerlöse weg, weswegen viele Verlage ihre Mitarbeiter in Kurzarbeit schicken müssen. Die SPD-Fraktion im Deutschen Bundestag fordert daher eine wirtschaftliche Unterstützung der Medienschaffenden.

Freie Journalisten: Deutscher Journalisten-Verband startet Umfrage

DJVDer Deutsche Journalisten-Verband (DJV) hat alle freien Journalistinnen und Journalisten zur Teilnahme an einer Umfrage aufgerufen. Mit dieser Studie wolle man die Arbeits- und Einkommensbedingungen ermitteln. Denn in der aktuellen Coronakrise wären Zahlen und Fakten für die Arbeit Deutschlands größter Journalistenorganisation wichtiger denn je.

Rangliste der Pressefreiheit 2020: Journalisten werden unter Druck gesetzt

Reporter ohne Grenzen Logo 2020China, Saudi-Arabien und Ägypten sind jene Staaten, in denen weltweit die meisten Medienschaffenden wegen ihrer Arbeit im Gefängnis sitzen. Andernorts machen sich populistische Kräfte durch Verbalattacken ein verbreitetes Misstrauen gegen die Unabhängigkeit und Glaubwürdigkeit von Nachrichtenmedien zunutze. Die Rangliste der Pressefreiheit 2020 von Reporter ohne Grenzen (RSF) zeigt, dass Journalistinnen und Journalisten in vielen Ländern nur unter großen Risiken unabhängig berichten können.

Medien während der Corona-Krise: Journalisten berichten über ihre Arbeit

BDZV Fakt statt FakeDass Journalismus in Krisenzeiten unerlässlich ist, wurde bereits vielfach hervorgehoben. Doch wie arbeiten Journalisten, wenn auf Pressekonferenzen, bei Interviews auf der Straße und selbst in den Redaktionsbüros die Abstandsgebote zu beachten sind? Kann man das noch oder sogar schon wieder als „Arbeitsalltag“ bezeichnen? Mit Selfie-Videos, die auf einem eigens erstellten YouTube-Kanal veröffentlicht werden, geben Journalisten Antworten.

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Ausschreibung des Journalistenpreises der Ludwig-Erhard-Stiftung

Die in Bonn ansässige Ludwig-Erhard-Stiftung hat erneut den vom früheren Bundeskanzler Ludwig Erhard (CDU) gestifteten Preis für Wirtschaftspublizistik ausgeschrieben. Mit diesem wolle man die Aufbereitung von Informationen und die Diskussionen über die Soziale Marktwirtschaft fördern. Zusammen mit dieser Auszeichnung wird seit 1991 auch ein Förderpreis für Wirtschaftspublizistik verliehen. Die Preise sind mit insgesamt 15.000 Euro dotiert.

Industrie- und Handelskammern schreiben Journalistenpreis aus

Die Industrie- und Handelskammern (IHKs) haben erneut den Ernst-Schneider-Preis, den Journalistenpreis der deutschen Wirtschaft, ausgeschrieben. Autorinnen und Autoren können sich bis zum 31. Januar 2020 mit Beiträgen, die beispielhaft Wissen um wirtschaftliche Vorgänge und Zusammenhänge vermitteln, beteiligen.

Veltins-Lokalsportpreis 2020: Bewerbungsphase hat begonnen

VeltinsNach wie vor genießt der Lokalsport in der Tageszeitung einen hohen Stellenwert. Die redaktionelle Berichterstattung besitzt eine integrative Wirkung und schafft zudem eine hilfreiche Leser-Blatt-Bindung. Daher verdienen nicht nur die sportlichen Leistungen eine entsprechende Ehrung, sondern insbesondere auch vorbildliche journalistische und fotografische Arbeiten. Dieser Aufgabe nimmt sich der Veltins-Lokalsportpreis an, der 2020 zum bereits 17. Mal verliehen wird.

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