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Fahrverbote in Innenstädten und der Dieselskandal beschäftigen Zeitungsleser besonders stark

Tageszeitungen (Symbolfoto) © ONPRESS.de„Des Deutschen liebstes Kind“ spielt selbst bei der täglichen Zeitungslektüre eine tragende Rolle. Dies ist das Ergebnis einer von der ZMG Zeitungsmarktforschung Gesellschaft erstellten Studie, die der Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) in Auftrag gegeben hatte.

 

Demnach stoßen bei rund zwei Dritteln der Deutschen aktuelle Themen rund ums Auto auf große Aufmerksamkeit. Diese Themen stehen bei den Zeitungslesern noch höher im Kurs. Die Debatte um Fahrverbote in den Innenstädten ist für 61 Prozent der Deutschen von enormer Bedeutung. Unter den Zeitungslesern gaben hingegen sogar 68 Prozent der Befragten ein entsprechendes Interesse an.

Gleiches gilt auch für die redaktionelle Berichterstattung über alternative Kraftstoffe und Antriebe (60 bzw. 67 Prozent), sowie die Diesel-Affäre oder digitale Zukunftstechnologien beim Auto (56 bzw. 63 Prozent). Während Werbung der allgemeinen Wahrnehmung nach oftmals verpönt erscheint, gaben 60 Prozent der Zeitungsleser an, sie begrüßen konkrete Werbeangebote aber auch Informationen zum regionalen Automarkt und allgemein zu den gängigen Automarken.

Die nunmehr vorgestellte Studie zeigt auf, wie und wo sich Menschen über Themen des Automarktes informieren und wie ihre Kaufentscheidungen letztlich beeinflusst werden. Der Studie zufolge planen 50 Prozent der Deutschen in den kommenden fünf Jahren die Anschaffung eines neuen PKWs. Dieser Anteil liegt unter den Lesern einer Tageszeitung hingegen sogar bei 60 Prozent. Diesem Kauf gehen intensive Recherchen der Kraftfahrer voraus. Dabei gaben die Befragten an, dass es nicht allein mit einem umfassenden Überblick getan wäre, vielmehr sind auch die zuverlässige Detailinformationen entscheidend. Hierbei sind klare Fakten und Empfehlungen von Experten gefragt und nicht etwa eine emotionale Berichterstattung.

Die Zeitung ist aus Sicht der Leser sowohl im Hinblick auf Werbeangebote ein interessantes Medium, als auch bezüglich der redaktionellen Darbietung der Fahrzeugthemen eine geschätzte und wichtige Informationsquelle. Die Zeitungen bekommen gute Noten für die Berichterstattungen, denn diese werden als inhaltlich gut aufbereitet, aktuell, glaubwürdig und kompetent bewertet. 48 Prozent gaben an, dass die Zeitungsartikel zum Kauf eines Fahrzeugs anregen, dieser Anteil liegt bei der jüngeren Zielgruppe der unter 30jährigen sogar bei 55 Prozent.

Der Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) bewertet die Studie dahingehend, dass die Zeitung damit nicht nur ein geschätztes und qualitativ hochwertiges Medium darstellt, sondern auch für den KFZ-Markt ein interessantes Werbeumfeld bietet. Denn Zeitungsleser stellen auch eine lukrative Zielgruppe dar. Der Erhebung zufolge achten sie besonders auf Markenimages, bezeichnen sich selbst als „ausgesprochene Autofans“ und sind obendrein auch überdurchschnittlich kaufkräftig.

„Die Debatten rund ums Auto bestimmen häufig die Nachrichtenlage“, erläutert dazu Katrin Tischer, Geschäftsführerin Märkte beim BDZV. „Die Zeitungen liefern hier nicht nur eine geschätzte und vertrauenswürdige Berichterstattung. Sie schaffen auch ein glaubwürdiges, qualitativ hochwertiges Umfeld, in dem Autowerbung auf ein großes Themeninteresse stößt und besonders aufmerksam aufgenommen wird. Zeitungsleser informieren sich intensiver als der Durchschnittsbürger über Autothemen und Werbeangebote – alles gute Gründe für Autowerbung in der Zeitung.“

 

Tags: Journalisten, Tageszeitung, Marketing, Anzeigenverkauf, BDZV, Mediennutzung, Werbemarkt, ZMG Zeitungs Marketing Gesellschaft, Auto, Motor (Objektgruppe)

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