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Jérôme Boateng präsentiert BOA, ein Lifestylemagazin mit Haltung

Persönlichkeitsmagazine stehen im Pressehandel im Trend. Seit dem 9. November 2018 ist nun ein weiteres hinzugekommen. Fußballprofi Jérôme Boateng brachte mit BOA ein Urban Style-Magazin heraus, welches er zusammen mit TERRITORY, der Agentur für Markeninhalte, entwickelt hat. BOA will widerspiegeln, wodurch sich Jérôme Boateng auszeichnet: er verbindet Lifestyle mit Haltung und steht für Aufgeschlossenheit, Wertebewusstsein und Neugierde.

 

In Deutschland neigt man gerne dazu, alles in irgendwelche virtuelle Schubladen einsortieren zu müssen. So auch bei Zeitschriften, die insbesondere im Special-Interest-Bereich fast ausschließlich monothematisch aufgebaut sind. So beschäftigt sich eine Fußballzeitschrift eben mit dem runden Leder und sonst nichts, bestenfalls werden beiläufige Nachrichten als Randnotiz vermerkt. Und insofern werden auch Zeitschriften im Pressevertrieb in so genannte Objektgruppen eingeteilt und gegebenenfalls miteinander verglichen.

 

So war das schon immer. So musste es aber nicht immer bleiben. BOA ist dafür ein gutes Beispiel. Dieses Magazin setzt nicht ein einzelnes Thema in den Mittelpunkt, sondern die Zielgruppe. Und zu dieser zählen nach Verlagsangaben in erster Linie Millennials, also Leser, die per Definition im Zeitraum der frühen 1980er bis frühen 2000er Jahre geboren wurden. BOA will ein „Männer Lifestyle-Magazin mit Idolcharakter und Coolness-Faktor für junge Männer auf internationaler Ebene“ sein, so der Hamburger Verlag Gruner + Jahr.

Doch ob tatsächlich eher Männer zum Kauf bewegt werden können, muss sich noch zeigen. Nach ersten Daten aus dem Handel greifen wohl vorwiegend Frauen zum Titel. Dies ergibt sich aus ersten Koppelkaufanalysen, bei denen festgestellt wird, mit welchen sonstigen Presseprodukten eine Zeitschrift zusammen erworben wird. Und dabei ist festzuhalten, dass neben BOA auch die Titel Cosmopolitan, Spiegel, Brigitte, Couch, B-EAT, Hygge, Happinez, Focus, Petra, Schönes Land, Barbie Kreativspaß, Auto Bild TÜV und Süddeutsche Zeitung auf den jeweiligen Kassenbons vermerkt sind. Mehrheitlich also eher frauenaffine Produkte.

Bezüglich der Zielsetzung fügt der Hamburger Verlagskonzern Gruner und Jahr hinzu: „Das Magazin BOA zeigt die Welt von Boateng und ermöglicht dem Leser Zugänge zu einer Welt, die sonst keiner hat. Damit ist es 100% authentisch.“ Boateng selbst ergänzt in seinem Editorial: „Es ist gemacht für alle, die offen und mutig sind, die wie ich Sport, Musik, Style und das Leben lieben.“ Der Fußballprofi kündigt zudem an, was der Leser von ihm zu erwarten hat: „Ich werde Euch in jeder Ausgabe meinen BOA-Club vorstellen: Menschen mit Stil, die etwas zu sagen haben, die mich prägen, begeistern, inspirieren und auch nachdenklich machen.“

 

Seine Intention erläutert der Spieler des FC-Bayern-München und der Deutschen Fußballnationalmannschaft wie folgt: „BOA ist für mich in erster Linie eine Herzensangelegenheit. Ich will darin Geschichten aus meiner Welt erzählen. Und eine Plattform bieten für Menschen und Dinge, über die es sich zu berichten lohnt. Das ist mir wichtig. Ich will mit dem Magazin etwas zurückgeben. An die Fans, an meine Freunde, an meine Familie.“

BOA präsentiert nicht nur Personen, sondern reduziert diese Porträts zuweilen auch auf einzelne Statements und hebt vielmehr die Hintergründe dieser Aussagen hervor. So zum Beispiel das Zitat „Ich hätte ihn härter treten sollen“ des französischen Fußballspielers Eric Cantona. Dieser griff mit einem Kung-Fu-Kick einen Fan an, nachdem er von dem Zuschauer bespuckt und rassistisch beleidigt wurde. Als Cantona in einem Interview gefragt wurde, ob er diese Aktion bedauern würde, kam es zu der zitierten Stellungnahme. Auf diese Weise werden auch Zitate des Models Adwoa Aboah, des Musikers Kanye West und des Schwimmers Santo Condorelli beleuchtet.

Da sich Boateng aber eben nicht nur als Fußballspieler einen Namen gemacht hat, sondern längst auch als Stil-Ikone tituliert wird, werden im Magazin auch diverse Accessoires wie Parkas, Taschen, Uhren, Ringe, Pullover und eben jene halbeckige Brille, die zu Boatengs Markenzeichen wurde, vorgestellt.

 

Dabei werden diese nicht allein von Models präsentiert. So hat man auch Besucher des Lollapalooza-Festivals, welches am 8. und 9. September 2018 im Berliner Olympiastadion stattfand, in Szene gesetzt. Unter dem Motto „Warum trägst du, was du trägst“ stellen die Festival-Besucher Sneakers von Adidas oder die Chucks von Converse, aber auch T-Shirts, Sonnenbrillen, Jeans von Zara oder Bandanas vor.

In einem gemeinsamen Interview mit Herbert Grönemeyer hinterfragte der BOA-Chefredakteuer Stephan Seiler, was die schönen und die hässlichen Seiten Deutschlands wären. Auch auf die Rassismusdebatte um Mesut Özil kamen beide zu sprechen. Fragen, was Deutschland derzeit beschäftigt und wie man sich engagieren sollte, werden erörtert. Grönemeyer bringt die Thematik schließlich auf den Punkt: „Diktaturen gibt es gratis, aber Demokratie und Freiheit zu verteidigen und das Land gemeinsam zu entwickeln, das kostet extrem viel Kraft. Doch an Kraft hat es uns Deutschen noch nie gefehlt.“

Weitere Porträts und Geschichten der ersten Ausgabe befassen sich mit dem Rap-Star Shindy der ein BOA-Team in seinem Studio empfängt, um erstmals über sein Leben nach dem Bruch mit seinem einstigen Förderer Bushido zu sprechen. Caro Daur, eine der schillerndsten Social-Media- Erscheinungen der Gegenwart, lässt sich von dem Modefotografen der Stunde, Vitali Gelwich inszenieren. Der millionenschwere amerikanische Produzent DJ Khaled gibt seine Lebensweisheiten zum Besten und der preisgekrönte Journalist Patrick Bauer spricht exklusiv in BOA mit den „4 Blocks“-Schauspielern Kida Ramadan und Veysel über Vertrauen und Verrat.

 

Die erste Ausgabe, die unter dem Motto „Unser Deutschland ist cooler“ steht, ist seit dem 9. November 2018 im Pressehandel zum Verkaufspreis von 4,90 Euro erhältlich. Die nächste belieferte Presseverkaufsstelle ist online über das Portal mykiosk abrufbar. Für den Titel stehen Eazers-Gutscheine bereit, mit denen der Titel mit einem Rabatt in Höhe von 50 Prozent erworben werden kann. Die Druckauflage liegt bei 200.000 Exemplaren, der Titel erscheint sechsmal im Jahr. Die zweite Ausgabe von BOA ist ab dem 2. Februar 2019 erhältlich.

Tags: Markteinführung, Fußball, Gruner + Jahr, BOA, Persönlichkeitsmagazin, Lifestyle (Objektgruppe)

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