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Neues aus Flake: das Wickie-Magazin ist im Zeitschriftenhandel erhältlich

ZuerWickie und die starken Männer Coverst die E-Gitarre. Dann ein „Hey, hey Wickie, hey, Wickie hey!“ Später wird an der Nase gerieben und im Hintergrund fallen Sterne. Klar, kennt man: Wickie und die starken Männer, die österreichisch-deutsch-japanische Zeichentrickserie, die zwischen 1972 und 1974 produziert wurde. Es folgte 2009 ein Film von Michael „Bully“ Herbig und 2014 eine deutsch-österreichisch-französische 3D-Animationsserie. Der Stuttgarter Verlag „Blue Ocean“ bringt nun das Wickie-Magazin an den Kiosk.

 

Ängstlich, klein und nicht besonders stark. Diese meist nachteiligen Eigenschaften kompensiert der Wikinger-Junge mit rotblonden Haaren (mit was auch sonst?) mit einer außerordentlichen Intelligenz. Immer wieder verhilft er den Erwachsenen in schier ausweglosen Situationen mit Lösungen. Dem voraus geht aber stets das Reiben an seiner eigenen Nase. Erst an der Spitze, dann an der Seite, sodann gefolgt von dem Ausruf „Ich hab’s!“, bevor dann im Hintergrund in einem Strahlenmeer die Sterne fallen.

Grundlage der Geschichte ist das 1963 veröffentlichte Kinderbuch des schwedischen Schriftstellers Runer Jonsson (1916-2006), welches 1965 mit dem Deutschen Jugendbuchpreis ausgezeichnet wurde. Zwischen 1965 und 1993 folgten sechs Fortsetzungen.

 

 

Wickie lebt zusammen mit seiner Mutter Ylva und seinem Vater Halver in dem kleinen Dorf Flake. Schon zu Beginn der Handlung kann Wickie seine Intelligenz unter Beweis stellen. In einem Wettstreit soll zwischen Wickie und seinem Vater, der Häuptling von Flake ist, ermittelt werden, wer es schafft, als erstes zwei gleich große Steinhaufen von einer Wiese räumen zu können. Halver schleppt die Steine fort, während Wickie mit einem selbst gebastelten Katapult sogar mehrere Felsbrocken gleichzeitig fortschaffen kann.

Die später geschaffene Zeichentrickserie schafft es auf diese Weise nicht nur die Zuschauer zu unterhalten, sondern erfüllt auch einen Bildungsauftrag. Sei es nun durch die Darstellung, wie man sich mittels Katapult mechanische Energie zu Nutze machen kann, oder aber welche praktischen Tipps selbst bei der Pflege von Babys beachtet werden müssten. So ist beispielsweise insbesondere im meist windigen Skandinavien beim Windelnwechsel auf die jeweilige Windrichtung zu achten. Nur so ist die über viele hundert Jahre hinweg bis heute bestehende Faustregel „Wenn Wikinger wild Windeln wickeln, wittern Norweger würzigen Wind“ auch für Nicht-Skandinavier zu verstehen.

 

Auf Bücher, zwei Zeichentrickserien und einem Film folgt nun auch eine Zeitschrift. Auf 36 Seiten bietet eine für Kinder im Alter von vier bis neun Jahren konzipierte Zeitschrift neben Comics, Rätseln und Bastel-Ideen auch interessante Fakten rund um den kleinen Helden aus Flake an. Zum Verkaufspreis von 3,99 Euro schickt der zum Burda-Konzern gehörende Blue-Ocean-Verlag, der sich auf die Herausgabe von Kinderzeitschriften spezialisiert hat, nun das Wickie-Magazin „auf große Fahrt“.

Die Startauflage wird vom Verlag mit 50.000 Exemplaren angegeben. Chefredakteur ist Simon Peter. Die Zeitschrift wird von Blue Ocean in Lizenz von Studio 100 Media herausgegeben. Die nächste belieferte Presseverkaufsstelle kann online über das Portal mykiosk.com abgefragt werden.

(Quelle)

 

 

Tags: Markteinführung, Blue Ocean, rcr

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