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Krebsforschung: Der Tagesspiegel veröffentlicht Sonderheft „Onkologie“

Der Tagesspiegel OnkologieViele denken beim Begriff „Krebsforschung“ an Laborratten und die Züchtung von Zellkulturen im Reagenzglas. Doch längst hat „Big Data“ auch im medizinischen Bereich Einzug gehalten. Und dabei kann sich sogar jeder mit seinem eigenen PC an der Berechnung von Proteinstrukturen beteiligen und somit Ansätze für neue Therapien schaffen. Der nun veröffentlichte Tagesspiegel-Gesundheitsratgeber „Onkologie“ will aufzeigen, wie man dem Krebs vorbeugen kann, wie er behandelt wird und was nach der Erkrankung geschieht.

 

 


Graham Richards (Foto: Duncan Hull)Graham Richards (Foto: Duncan Hull)In jedem Büro stehen PCs. Und deren Rechenleistung wird meist nicht voll ausgeschöpft. Diese freien Kapazitäten werden bereits vielfach als „Rechen-Spende“ zur Verfügung gestellt. Denn insbesondere Mediziner benötigen mit der wachsenden Komplexität ihrer Forschungsprojekte Unterstützung einer wachsenden Community, um die Interaktion von Proteinen auswerten zu können, für die ein einzelner Computer mehrere Tausend Jahre benötigen würde.

Bereits 2001 erklärte der Oxford- Professor Graham Richards: „Die Leute haben jetzt die Möglichkeit, selbst einen positiven Einfluss auf die Erforschung der Krankheit einzubringen, indem sie einen Teil ihrer Rechenleistung zur Verfügung stellen und uns dadurch in die Lage versetzen, die Forschung zu beschleunigen und uns mit vielen neuen Alternativen zu beschäftigen, die schließlich einmal zu wirkungsvollen Medikamenten werden könnten“.

 


Mit einem Programm, welches jeder auf seinem PC kostenlos installieren kann, werden automatisch kleine Datenpakete heruntergeladen und ebenso automatisch werden die Ergebnisse wieder an ein Rechenzentrum zurückgesandt, damit die die Forscher die einzelnen Puzzelstücke als Ganzes in ihre Analysen einfügen können. In Deutschland hat sich mit Rechenkraft e.V. 2004 sogar ein Verein gegründet, der das Prinzip des „verteilten Rechnens“ fördern will und deren Mitglieder auf diesem Wege bereits mehrfach wissenschaftliche Erfolge erzielen konnten.

Auch durch die Unterstützung vieler PC-Besitzer macht die Krebsforschung große Fortschritte, weswegen Immer öfter Krebs kein Todesurteil mehr ist. Welche Erfolge dies sind und wie groß die Chancen auf Heilung sind, erklärt das „Tagesspiegel Magazin Onkologie“.

 


Der Gesundheitsratgeber liefert auch Antworten auf die Fragen welchen Sinn die vielen Früherkennungsuntersuchungen, die die Krankenkassen bezahlen, machen und welche Risiken sie haben und geht der Frage nach, ob und welche IGeL-Leistungen nützlich sind. Was geschieht wirklich in den Operationssälen, wenn die Ärzte um das Leben von Krebspatienten kämpfen? Und wie gelingt es, mit der Diagnose Krebs zu leben?

Der Ratgeber umfasst 136 Seiten und ist zum Verkaufspreis von 12,80 Euro am Kiosk oder im Tagesspiegel-Shop erhältlich. Die nächste belieferte Presseverkaufsstelle kann online über das Portal mykisok.com abgefragt werden.

(Quelle)

 

Tags: Themenschwerpunkt, Der Tagesspiegel, Gesundheit (Objektgruppe)


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