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Echt Stark: Magazin Forst & Technik präsentiert moderne Technik der Forstwirtschaft

Forst Technik Sonderheft 201901Oft sieht man bei einem Waldspaziergang aufgestapelte Holzstämme am Wegesrand. Nicht selten verbinden einige Spaziergänger diesen Anblick mit dem Begriff „Raubbau am Wald“ und „Umweltzerstörung“. Doch Holz ist das älteste Werkstoffmaterial in der Menschheitsgeschichte. Wie sonst könnte man bei Ikea & Co. Schränke und Betten kaufen? Die im Deutschen Landwirtschaftsverlag erscheinende Zeitschrift Forst & Technik stellt in einem jetzt veröffentlichten Sonderheft besonders schwere Maschinen der Forstwirtschaft vor.

 

 

Die Deutschen lieben ihren Wald. Es ist nicht bekannt, dass es ein anderes Volk auf der Welt gibt, welches so sehr mit seinem Wald verbunden ist. Dies zeigen auch aktuelle Ereignisse. Während in Südamerika auf den Gebieten der Länder Brasilien, Bolivien, Kolumbien, Paraguay und Peru der Amazonas-Regenwald brennt um dort Weideflächen zur Viehzucht gewinnen zu können, schützt man den Hambacher Forst vor der Rodung zu Gunsten eines Kohle-Tagebaus durch zahlreiche Aktionen.

Statistisch gesehen geht jeder Deutsche einmal pro Jahr in den Wald. Die einen unternehmen einen Waldspaziergang, andere führen im Wald täglich ihren Hund aus oder nutzen als Jogger den örtlichen Forst als Laufstrecke. Gefühlt jedes zweite Grimms Märchen hat seine Handlung im Wald und Lieder wie „Mein Freund der Baum“ von Alexandra wären ohne die Liebe der Deutschen zu ihren Wäldern wohl kaum so erfolgreich gewesen.

Die Liebe der Deutschen zum Wald

In Bezug auf den Wald haben die Deutschen einen romantisch-verklärten Blick. Da sind die lustigen Holzhackerbuam und die in den 50er Jahren so beliebten Förster-Filme, mit „Förster Horn“ spielte sogar eine ganze Serie im Wald. Und diese Liebe bestand auch während der Berliner Blockade fort. Neben Kohle und Lebensmittel wurden von den Alliierten sogar Baumsetzlinge in die blockierte Stadt geflogen.

Doch die berühmten Holzhackerbuam gehören der Vergangenheit an. Der Forstarbeiter von heute nutzt längst moderne Technik. Forstmaschinen sind für Förster und Waldbesitzer ein produktives Arbeitsmittel für eine nachhaltige Waldbewirtschaftung. Mit ihnen wird ein moderner und anspruchsvoller Arbeitsplatz mit geringer Unfallgefahr gewährleistet. Und bei der Entwicklung neuer Geräte arbeiten die Hersteller eng mit der Forstwirtschaft zusammen um einen ressourcenschonenden Einsatz im Wald ermöglichen zu können.

Zum Portfolio des Deutschen Landwirtschaftsverlag gehören unter anderem die Titel „AFZ-DerWald“, „Deutscher Waldbesitzer“, „Holzkurier“ und „Forst & Technik“. Mit dem Zusatz „Echt Stark“ hat die Forst & Technik-Redaktion nunmehr ein Sonderheft in den Handel gebracht, welches bemerkenswerte Forstmaschinen vorstellt. Entweder weil diese über einen legendären Ruf verfügen oder aber außergewöhnlich groß sind.

Harvester und Buncher haben Einzug gehalten

Die moderne Forstwirtschaft kommt heute nicht mehr ohne Einsatz von Holzerntemaschinen aus, die je nach Bauart als Waldvollernter, Holzvollernter, Kranvollernter oder in ihrer Gesamtheit als „Harvester“ bezeichnet werden. Diese fixieren Bäume, fällen sie, entfernen Äste, zerkleinern diese und legen den Holzstamm auf den sogenannten Forwarder ab, mit dem die Stämme schließlich abtransportiert werden. Die Redaktion stellt die Harvester Hannibal T 50, BHST 1740 Raptor, EcoLog 590E, Komatsu 931 XC Twin-Tyre, Komatsu 911.5 X3M „Snake“ und den Ponsse Bear Logarm vor, für den das Unternehmen Herzog Forsttechnik einen 14 Meter Kran entwickelt hat.

Eine Besonderheit unter den Harvestern stellt der Logset 12H GTE dar. Denn bislang dachte offenbar niemand der Hersteller über einen Elektro-Antrieb nach. Als nachteilig erwiesen sich bislang das Batteriegewicht und eine fehlenden Auflademöglichkeit im Wald. Logset hat nun mit einem Hybrid-Antrieb aus Sicht der Redaktion eine echte Alternative auf den Markt gebracht.

Ebenso haben sich die Redakteure mit speziellen Holzfäll-Maschinen wie die „Giraffe“ befasst, die mit ihrem Arm einzelne Äste in 23 Meter Höhe abtrennen kann. Vorgestellt werden zudem Sattelauflieger, mit denen Bäume abtransportiert werden können. Außerdem wagt die Redaktion einen Blick über den Tellerrand indem sie die Holzernte in Kanada beleuchtet. Aufgrund der dort anfallenden immensen Holzmengen kommen in Nordamerika sogenannte Fällersammler, die auch als „Buncher“ bezeichnet werden, zum Einsatz. Diese baggerartigen Maschinen fällen nicht nur, sie sammeln auch die Stämme und legen diese sodann bündelweise ab, bevor sie abtransportiert werden. Ein derartiger Buncher, der vorgestellt wird, ist der John Deere 953 M.

Unglückliche Objektgruppen-Auswahl?

Zu Befürchten ist jedoch, dass der Titel aus vertriebstechnischen Gründen Verkaufseinbußen in Kauf nehmen muss. Denn vorgegeben wurde, dass das Heft zu der Zeitschriften-Kategorie „Oldtimer“ gehören soll. Da die Zeitschriften in der Regel alphabetisch in die Regale einsortiert werden, wird man das Forst & Technik-Sonderheft meist zwischen den Titeln „Classiccars Auto Zeitung“ und „Historischer Kraftverkehr“ finden. Doch welcher Leser sucht dort nach einem Titel, der sich mit wirtschaftlich genutzten Fahrzeugen beschäftigt?

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Eine Abfrage im Handel ergab, dass das Sonderheft unter anderem Verkäufe zusammen mit „Trucker“ aufweist. Dieser Titel gehört zur Objektgruppe „LKW/Omnibus“, in der auch die Zeitschriften „Fernfahrer“ „Kran Magazin“, „Last & Kraft“, „Lastauto Omnibus“, „Protrader Bau- und Nutzfahrzeuge“, „Schwertransportmagazin“, „Transport“ und eben auch „Trucker“ gelistet sind. Und diese liegen thematisch näher am Forst&Technik-Sonderheft als Oldtimermagazine.

Das Forst & Technik-Sonderheft „Echt Stark“ umfasst 100 Seiten und ist zum Verkaufspreis von 6,90 Euro im Zeitschriftenhandel erhältlich. Die nächste belieferte Verkaufsstelle kann online über das Portal mykiosk.com abgefragt werden.

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Tags: Oldtimer (Objektgruppe), LKW/Omnibus (Objektgruppe)

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