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Instyle Mini & Me: Burda bringt Modemagazin für Mamas und Kids in den Handel

Instyle Mini Me 201901Die Geschichte der Schwangerschaftsmagazine ist lang. Das international agierende Medien- und Techunternehmen Burda mit Sitz in Offenburg und München sowie weiteren Standorten verfolgt nun einen ganz anderen Ansatz. „InStyle Mini & Me“ geht in Sachen Schwangerschaft ganz neue Wege. Modische Tipps für die Zeit der Schwangerschaft und Outfits für Mamas mit stylishen Kids stehen dabei im Vordergrund.

 

Wenn man sich die bereits im Handel befindlichen Zeitschriften betrachtet, die sich an junge oder aber werdende Eltern richten, so offerieren diese allerlei Ratschläge. Aber vereinzelt wirken diese antiquiert und zuweilen sogar belehrend. Es werden Kinderwagen geprüft, Kochrezepte angeboten, Fragen bei Erziehungsproblemen beantwortet.

 

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Die in der Schweiz überregional erscheinende Tageszeitung „Tages-Anzeiger“ unterzog im Juni 2014 einen entsprechenden Zeitschriftentest. Sie stellte die seinerzeit elf existierenden Titel vor und analysierte dabei, für welche Zielgruppen diese konzipiert sind. Dabei skizzierte man auch die jeweiligen Heftinhalte. Die Zeitschrift Nido begleitete in der damals aktuellen Heftfolge eine heroinsüchtige Frau in der Schwangerschaft und hob hervor, dass der Kinderbuchautor Janosch seine ersten sechzig Bücher betrunken geschrieben hätte.

Andere Zeitschriften diskutieren über das Für und Wider von Schnuller und dies auch mit einer reißerischen Aufmachung („Eine Erzieherin packt aus“), dekorieren Kochtipps zu Fußballevents im Fernsehen mit Playmobil-Männchen, sind schlecht übersetzte Versionen ausländischer Magazine oder kommen „bisweilen allerdings etwas sehr schulmeisterlich“ daher. Fast alle Titel greifen zumindest im Ansatz ein breites Themenspektrum auf, aber eben nur im Ansatz. Hierunter zählen auch Modethemen, die nur beiläufig angesprochen werden.

 

Abhilfe will nun ein Ableger der seit 1999 erscheinenden Modezeitschrift InStyle schaffen. Natürlich behauptet jeder Verlag eine Marktlücke entdeckt zu haben, die man jetzt mit einem neuen Titel ausfüllen möchte. Warum sonst sollte man auch eine neue Zeitschrift entwickeln? Doch bei InStyle Mini & Me handelt es sich nicht um eine Werbefloskel.

Allein eine bestehende Marktlücke ist noch lange kein Garant dafür, ein neues Magazin erfolgreich am Markt etablieren zu können. Die Frage ist vielmehr, ob auch die Heftthematik auf eine Zielgruppe trifft. Und dies dürfte bei InStyle Mini & Me sehr wohl gegeben sein. Denn Umstandsmode und Bekleidung für Kinder waren und bleiben redaktionelle Dauerbrenner. Jedoch fristeten Modefragen in bestehenden Titeln eher ein Nischendasein.

 

Es gibt Stand-Up-Comedians, die auf der Bühne Fotos präsentieren. Darauf abgebildet: der Komiker als Kind in den 70er Jahren mit aus heutiger Sicht peinlichen Pullovern und Mützen. Und jeder hat derartige Bilder in den eigenen privaten Fotoalben. Und nicht nur die Kinder mussten lange Zeit leiden. Auch schwangeren Frauen wurde zuweilen abverlangt, sich mit Umstandskleidern abfinden zu müssen, die den Charme eines eingefärbten Kartoffelsacks hatten. Und dieser Eindruck blieb derart haften, dass sich bis heute allenorten Frauen in Internetforen dazu austauschen. Eine Suche bei Google bietet entsprechenden Aufschluss.

Und genau hier setzt nun InStyle Mini & Me an. „Wir sind stolz auf unser neues Familienmitglied. Da ich selbst seit kurzem Mutter bin, wollte ich mit Instyle Mini & Me zahlreiche (Styling-)Fragen beantworten, die sich auch mir tagtäglich stellen“, so die Instyle-Chefredakeurin Kerstin Weng. „InStyle Mini & Me ist für alle, die ihre Freude für Mode und Stil in den 40 Schwangerschaftswochen wie auch danach ausleben möchten, selbst wenn Babybauch(-Überbleibsel), Karottenbreiflecken und der alltägliche Zeitstress die natürlichen Feinde eines guten Stylings zu sein scheinen“, fügt die Chefredakteurin hinzu.

 

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Und tatsächlich präsentiert das Magazin nicht nur Mode allein, sondern auch das passende Zubehör wie zum Beispiel Handtaschen, Halstücher, Gürtel und Schmuck. Es greift das derzeit aktuelle Thema „Unisex-Look“ auf und stellt acht „Outfits, die allen stehen“ vor. Und wenn man sich die bürotaugliche Mode für „das Leben zwischen Schreib- und Wickeltisch“ vor Augen hält stellt man sich unweigerlich die Frage, weshalb es erst jetzt ein entsprechendes Magazin gibt.

Ergänzt wird das Themenspektrum um die Rubriken „Beauty“ und „Lifestyle“. Vorgestellt werden Familienhotels, man unterbreitet Anregungen für die Kinderzimmer-Einrichtung und präsentiert sowohl Kinderbücher zum Vorlesen als auch Bücher für Mütter zum Selberlesen.

 

Auf 120 Seiten stellt die Zeitschrift Outfits vor, die man durchaus als „cool“ bezeichnen kann. Die Zeit der Kartoffelsack-Mode und der peinlichen Kinder-Pullover sind, zum Glück, vorbei, wie Instyle Mini & Me eindrucksvoll unter Beweis stellt. Der Verkaufspreis liegt bei 4,30 Euro, die Auflage beträgt nach Verlagsangaben 110.000 Exemplare. Für das kommende Jahr ist eine Erscheinungsweise von viermal jährlich geplant. Die nächste belieferte Presseverkaufsstelle kann online über das Portal mykiosk.com abgefragt werden.


 

 

 

Tags: Burda, Mode allgemein (Objektgruppe)


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