Neues Druckkonzept für Leipziger Volkszeitung und Dresdner Neueste Nachrichten - Standort Leipzig wird Ende 2019 geschlossen

Neues Druckkonzept für Leipziger Volkszeitung und Dresdner Neueste Nachrichten

Die Leipziger Verlags- und Druckereigesellschaft (LVDG) arbeitet an einem neuen Druckkonzept: die Druckaufträge für die Leipziger Volkszeitung (LVZ) und die Dresdner Neuesten Nachrichten (DNN) sollen künftig fremd vergeben werden. So soll die LVZ bei der MZ Druckereigesellschaft in Halle, die DNN bei der DDV Mediengruppe in Dresden gedruckt werden.

Nach dem Verlust eines Großkunden wurden ausführlich alle Optionen für den Druckstandort Leipzig geprüft. „Der Verlust eines Großauftrags ist immer ein Anlass, Strukturen grundsätzlich zu hinterfragen“, sagt Björn Steigert, Geschäftsführer der Leipziger Verlags- und Druckereigesellschaft (LVDG). Der Druckmarkt unterliege angesichts sinkender Auflagen und starken Wettbewerbs immensen Belastungen. „Kooperationen sind der Schlüssel, um in konsolidierenden Märkten auch künftig unabhängigen Journalismus aus eigener Kraft zu finanzieren. Mit DuMont und der DDV Mediengruppe haben wir starke Partner gefunden. In größeren Einheiten liegen Vorteile, die ein einzelner Verlag für sich nicht realisieren kann.“

Der Druckstandort in Leipzig soll im Zuge der neuen Druck-Partnerschaften zum Jahresende 2019 geschlossen werden. „Wir haben sämtliche Optionen ausführlich geprüft, aber eine Reinvestition in unseren Druckstandort in Leipzig ist wirtschaftlich nicht darstellbar“, sagt Steigert. Die bestehende Druckerei in Leipzig war 1991 für ein Druckvolumen von über einer Million Exemplaren täglich errichtet worden, das in den zurückliegenden Jahren beständig und nachhaltig zurückgegangen ist.

Der künftige Wegfall eines großen Fremdauftrags war nun der Auslöser für die Überlegungen zum neuen Druckkonzept. „Wir bedauern die Entwicklung im Druckmarkt sehr. Für die betroffenen 60 Kolleginnen und Kollegen, die hervorragende Arbeit leisten, ist der drohende Verlust des Arbeitsplatzes schmerzhaft“, sagt Steigert. Um gemeinsam möglichst konstruktive Lösungen zu finden, will die Geschäftsführung der LVDG zügig Verhandlungen mit den betroffenen Beschäftigten und deren Arbeitnehmervertretungen aufnehmen.

Zum veränderten Druckkonzept würde auch der Wechsel in ein neues Format gehören. „Wir wissen aus vielen Studien, dass unsere Leser das handlichere Rheinische dem Nordischen Format vorziehen“, sagt Steigert. „Diesem Wunsch könnten wir mit dem Wechsel der Druckstandorte für LVZ und DNN Rechnung tragen.“ Die DNN soll voraussichtlich ab Anfang, die LVZ ab Ende 2019 im Rheinischen Format erscheinen.

(Quelle)

Tags: Madsack, Druckindustrie, Leipziger Volkszeitung, Dresdner Neuesten Nachrichten

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