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Die Neue Pressegesellschaft überträgt ihre Anteile an der Bietigheimer Zeitung auf die Stuttgarter Zeitung

Die Neue Pressegesellschaft mbH & Co. KG (NPG) in Ulm veräußert zum 1. Januar 2019 die Unternehmensanteile, die sie am Bietigheimer Medien- und Verlagshauses (Bietigheimer Zeitung) hält, an die Stuttgarter Zeitung Verlagsgesellschaft mbH. Dies gab die Südwestdeutsche Medienholding GmbH (SWMH) in Stuttgart, zu der die Stuttgarter Zeitung gehört, bekannt.

 

Bis ins Jahr 1872 führt die Tradition des Bietigheimer Verlagshauses zurück, als die „Bietigheimer Zeitung“ erstmals als „Trompeter vom Hohenasperg“ erschien. August Gläser kaufte 1907 die Buchdruckerei Spaich und gab sodann zweimal wöchentlich den „Enz- und Metter-Boten“ heraus. Damit war der Grundstein für die bis heute andauernde Verlegertradition der Familie Gläser in Bietigheim gelegt.

Stefan Gläser, derzeitiger Geschäftsführer und BZ-Gesellschafter des DV Medienhauses, begrüßt den Zusammenschluss: „Schon seit vielen Jahren bestehen enge operative und auch gesellschaftsrechtliche Verbindungen zur Südwestdeutschen Medienholding GmbH (SWMH) in Stuttgart. Umso mehr freut es mich, dass es uns gelungen ist, zukünftig gemeinsam Marktchancen noch besser nützen zu können und strategisch enger zusammenzurücken. Mit dem Zusammenschluss verfolgen wir insbesondere das Ziel, den vielen Facetten der digitalen Transformation zu begegnen und zusätzliche Synergien aus der Zusammenarbeit der beiden Häuser zu heben.“

Der Geschäftsführer der Stuttgarter Zeitung Verlagsgesellschaft mbH, Herbert Dachs, betonte, mit der Bietigheimer Zeitung werde der Stuttgarter Verbund nicht nur um eine starke Zeitungsmarke, sondern auch um ein innovatives und diversifiziertes Medienunternehmen erweitert. Insbesondere auch mit Blick auf reichweitenstarke Digitalangebote und neue Geschäftsmodelle entstehe letztlich eine in die Zukunft gerichtete Partnerschaft. Daher freue man sich auf die künftige Zusammenarbeit mit dem Bietigheimer Medienhaus.

Die NPG, zu der die Südwest Presse und die Märkische Oderzeitung gehören, hatte die Minderheitsbeteiligung an der Bietigheimer Zeitung zum 1. Januar 2006 übernommen. Den Namen „Bietigheimer Zeitung“ trägt das Blatt seit 1972. Zuvor wurde es von 1948 an als „Enz- und Metterbote“ veröffentlicht.

 

Die Bietigheimer Zeitung hatte im 3. Quartal 2018 eine verkaufte Auflage von durchschnittlich 10.150 Exemplaren pro Tag wobei allein 9.694 Exemplare auf den Vertriebskanal Abonnement entfielen. Gegenüber dem Vorjahresquartal ging die verkaufte Auflage um 3,97 Prozent zurück, innerhalb der vergangenen zehn Jahre betrug der Rückgang 19,28 Prozent.

Die Übertragung der Unternehmensanteile steht noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung durch das Bundeskartellamt.

Tags: Unternehmensentwicklung, Stuttgarter Zeitung, Neue Pressegesellschaft, Südwestdeutsche Medienholding (SWMH), Bietigheimer Zeitung

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