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Neue Imagekampagne für die Berliner Morgenpost

Berliner Morgenpost ImagekampagneDie in Essen ansässige Funke Mediengruppe startet eine neue Imagekampagne für die Berliner Morgenpost. Damit möchte der Verlagskonzern das Profil der in erster Linie in Berlin und Brandenburg vertretenen regionalen Abonnementzeitung unterstreichen. Zudem wolle man den Kurs der vor einem Jahr angetretenen Chefredakteurin Christine Richter, die für ihre Tageszeitung eine klare Meinung, klare Worte und eine größere Nähe zu den Menschen in Berlin anstrebt, unterstützen.

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Die nach dem Amtsantritt von Chefredakteurin Christine Richter neu eingeschlagene Kursrichtung hätte sich nach Einschätzung des Verlags bereits ausgezahlt. Laut der Mediaanalyse Tageszeitung 2019 ist die Berliner Morgenpost der reichweitenstärkste Titel im Stadtgebiet Berlin. Dies wäre nunmehr Anlass genug, um das neue Profil mit einer Imagekampagne, die jetzt gestartet ist, noch einmal zu unterstreichen, so Funke.

Ziel dieser Imagekampagne soll es unter anderem sein, Richter als Gesicht der neuen Berliner Morgenpost in den Vordergrund stellen zu können. Richter wäre nach Verlagsangaben „verbindlich im Ton, nah an den Berlinern und sachlich-hart im Diskurs.“ Die Berliner Morgenpost wolle verstärkt die Herausforderungen und die Probleme der Stadt benennen. „Leidenschaft für Berlin, das treibt uns an, wir stehen für klare Meinung, für qualitative und verlässliche Berichterstattung“, erklärte hierzu Chefredakteurin Christine Richter.

 


Die Berliner Morgenpost sieht sich als Regionalmedium für ganz Berlin und das Umland und die Redaktion der Berliner Morgenpost hat sich als Ziel gesetzt, sich für die Anliegen der Berlinerinnen und Berliner stark zu machen. Das Blatt stünde für tiefe lokale Berichterstattung aus allen zwölf Berliner Bezirken und wolle die Nähe zu den Menschen unter anderem durch das Leserforum „Morgenpost vor Ort“, das monatlich in einem der zwölf Bezirke stattfindet, suchen.

Bei diesen Veranstaltungen diskutieren Lokalpolitiker, Unternehmer, Bürgerinitiativen und andere gesellschaftliche Organisationen mit den Berlinern über die Perspektiven und Probleme im Bezirk. So wolle man den Anspruch der Berliner Morgenpost, eine starke Stimme für die Menschen in der Hauptstadt zu sein, glaubwürdig untermauern. Aus Sicht des Verlags hätte sich der neue Kurs bereits als erfolgreich erwiesen. Laut der aktuellen Marktanalyse Tageszeitung 2019 kann das Blatt einen Reichweitenzuwachs von 27 Prozent verzeichnen und wächst damit sowohl im Westen als auch im Osten stärker als die aus der Berliner Zeitung und dem Tagesspiegel bestehende Konkurrenz.

 


Die begonnene Imagekampagne läuft vor allem auf digitalen, aber auch auf analogen Kanälen, sowohl in Foto- und Textform als auch in bewegten Bildern. Die Kampagnenmotive sollen dabei zum Ausdruck bringen, was Christine Richter und ihr Team antreibt: Leidenschaft für Berlin.

Die Tageszeitung wurde 1898 von Leopold Ullstein gegründet. In den 1950er Jahren geriet der Ullstein-Verlag in wirtschaftliche Schwierigkeiten. 1956 erfolgte eine Beteiligung des Axel-Springer-Verlags. Springer erwarb schließlich 1959 die Aktienmehrheit. Im Mai 2014 übernahm sodann der Funke-Verlag die Berliner Morgenpost. Der durchschnittliche Verkauf liegt bei 77.876 Exemplaren täglich (2. Quartal 2019). 57,8 Prozent der verkauften Auflage bezieht sich auf Abonnements.

 


 

Tags: Marketing, Funke, Berliner Morgenpost

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