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Non-Profit-Journalismus: hohe Akzeptanz in der Bevölkerung

Phineo obs PHINEO gemeinnützige Aktiengesellschaft PHINEOgAG Report Non Profit Journalismus Cfr 2.000pxFür knapp 70 Prozent der Bundesbürger ist Non-Profit-Journalismus wichtig für die Medienvielfalt und eine starke Demokratie in Deutschland. Dies ergab eine heute veröffentlichte Civey-Umfrage, die im Auftrag der PHINEO gAG, Berlin, durchgeführt wurde. Der in diesem Zusammenhang veröffentlichte Report „Wozu Non-Profit-Journalismus?“ erklärt, was Non-Profit-Journalismus ausmacht und wirbt für eine breite gesellschaftliche Unterstützung zur Stärkung dieser Medien-Form.

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Schon seit Jahren kämpft der Journalismus mit Krisen und ringt um seine Funktion in der Gesellschaft. In diesem Jahr verschärfte die Corona-Pandemie nun eine ohnehin prekäre Situation der aktuellen Medienlandschaft. „Der gemeinnützige Journalismus bietet innovative, mutige und dringend benötigte Konzepte gegen die Demokratie- und Medienkrise“, erklärt Gauri van Gulik von der Luminate-Stiftung. „Anstatt auf wirtschaftlichen Gewinn oder ein bestimmtes politisches Ziel konzentriert sich der unabhängige, gemeinnützige Journalismus auf den sozialen Mehrwert. Das ist es, was ihn definiert.“

Stephanie Reuter von der Rudolf Augstein Stiftung fügt dem hinzu: „Der Markt versagt gerade im rechercheintensiven Investigativ-Journalismus und im Lokalen, wo auch die Öffentlich-Rechtlichen nur eingeschränkt agieren können. Würde Journalismus im Steuerrecht als gemeinnützig anerkannt, könnten in diesen Feldern Non-Profit-Angebote entstehen, die aufklärerisch, lösungsorientiert und communitygestützt arbeiten. Das würde die Berichterstattung revitalisieren.“

 

Reuter ergänzt: „Es geht also nicht nur um ein neues Betriebsmodell, sondern um eine Erneuerung des Journalismus und seiner Rolle in der Lukas Harlan (Fotograf: Arno Dietsche)Lukas Harlan (Fotograf: Arno Dietsche)Gesellschaft.“ Der nunmehr veröffentlichte Report „Wozu Non-Profit-Journalismus?“ analysiert Potenziale und Wirkungsweisen, zudem aber auch limitierende Faktoren gemeinnütziger Medienangebote. Dabei werden diverse innovative Projekte vorgestellt, darunter Correctiv, Finanztip, FragdenStaat, Netzwerk Recherche oder Reporter ohne Grenzen.

Der Report gibt Entscheidern in Politik und Förderinstitutionen konkrete Tipps, wie sie Non-Profit-Journalismus unterstützen können: „Wichtig für Spenden und Stiftungsförderungen ist Rechtssicherheit für die Organisationen. Die Anerkennung von Journalismus als gemeinnützig eröffnet neue Finanzierungsmöglichkeiten, auch für kleine, lokale Angebote“, erläutert Lukas Harlan von der Schöpflin Stiftung. „Medienvielfalt in Deutschland braucht Non-Profit-Journalismus und Non-Profit-Journalismus braucht breite gesellschaftliche Unterstützung. Dieser Report zeigt, wie das geht.“

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Der Report entstand in Zusammenarbeit von Luminate, Schöpflin Stiftung, Rudolf Augstein Stiftung, PHINEO und dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ). Er ist kostenfrei als Print und eBook verfügbar.

Cover: obs/PHINEO gemeinnützige Aktiengesellschaft PHINEOgAG

 

 

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Tags: Pressefreiheit, Journalismus

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