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Gipfeltreffen internationaler Medienhäuser: Zweiter ‚International Paid Content Summit’ bei Axel Springer in Berlin

Das Springer-Hochaus in Berlin

Zum zweiten Mal trafen sich am Mittwoch und Donnerstag, 18. und 19. Februar 2015, Vertreter führender Medienmarken bei Axel Springer in Berlin, um über die Zukunft von digitalen journalistischen Bezahlangeboten zu diskutieren. Nach dem Erfolg des ersten ‚Paid Content Summit’ im Februar 2014 folgten dieses Jahr rund 80 Teilnehmer von über 20 Medienhäusern der Einladung, sich zwei Tage in vertraulichem Rahmen über Trends, Chancen und Risiken von Paid Content auszutauschen.

Neben BILD und WELT waren unter anderem ‚Financial Times’, ‚New York Times’ sowie ‚NZZ’ und ‚Wall Street Journal’ vertreten. Die anwesenden Führungskräfte aus Geschäftsführung, Redaktion, Produktentwicklung und Marketing beschäftigten sich in Vorträgen und Workshops mit Themen wie mobilen Distributionskanälen, Marketing- und Preisstrategien sowie neuen journalistischen Formaten.

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Donata Hopfen, Vorsitzende BILD-Verlagsgeschäftsführung und Gastgeberin: „Der Summit zeigt eindrucksvoll, dass Paid Content mittlerweile ein weltweit relevantes Geschäftsmodell ist. Die Vielzahl der internationalen Teilnehmer, die unser Einladung gefolgt sind, und die Intensität der Diskussion zeigen deutlich, dass Medien, die mit Bezahlinhalten experimentieren, den entscheidenden Schritt in die Zukunft gegangen sind. Wir tauschen uns hier auf höchstem Niveau mit Partnern von führenden Häusern aus Europa, den USA und Australien aus und bringen unser gemeinsames Ziel, digitale journalistische Inhalte im Netz zu etablieren, dabei stark voran."

In einer Umfrage am Rande des ‚Paid Content Summit’ formulierten die Teilnehmer ihre Paid Content-Strategien für 2015: Der Fokus liegt auf der Investition in hochwertigen Journalismus und der Entwicklung von neuen Formaten, der Datenanalyse und Personalisierung von Inhalten sowie der Vereinfachung von technischen Prozessen wie Log-In und Bezahlung.

„Sinkende Printauflagen und weniger stark wachsende Digitalumsätze machen es unbedingt notwendig, Paid Content zu einem langfristigen Erfolg zu führen“, sagt Astrid Jorgensen, ‚Ekstra Bladet’. Dafür müsse man sich vor allem sich auf mobile Anwendungen, personalisierte Inhalte und vereinfachte Prozesse bei der Inhalte-Ausspielung konzentrieren, sind sich viele Teilnehmer einig. „Entscheidend ist außerdem“, ergänzt Erik Samland von ‚Verdens Gang’, „dass wir jeden Tag die besten Inhalte liefern.“ Ein Kritikpunkt aller Teilnehmer ist laut Umfrage weiterhin die Gratiskultur, die in allen Ländern – ob Deutschland, Türkei oder Australien – herrscht.

Teilnehmende Medienmarken des zweiten ‚International Paid Content Summit’ waren: Aftonbladet (Schweden), Aftenposten (Norwegen), Alma Media Corporation (Finnland), BILD (Deutschland), Corriere della Sera (Italien), DIE WELT (Deutschland), Dow Jones (USA), Ekstra Bladet (Dänemark), Financial Times (UK), Hurriyet (Türkei), Jyllands-Posten (Dänemark), Kauppalehti (Finnland), Le Monde (Frankreich), New York Times (USA), News Corp (Australien), The Sun (UK), News UK/The Times & Sunday Times (UK), NZZ (Schweiz), Ringier Axel Springer Media (Schweiz), Svenska Dagbladet (Schweden), The Sun (UK), Unidad Editorial (Spanien), Verdens Gang (Norwegen), Wall Street Journal (USA).

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