ZAW-Umfrage zum Werbemarkt: Herantasten an ein positives Jahresergebnis

Für das Jahr 2014 geht der ZAW von Gesamtinvestitionen in Werbung von 25,08 Mrd. Euro aus. Das ist ein hauchdünner Zuwachs von 0,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr, so das Ergebnis der aktuellen Mitgliederbefragung des Dachverbands. Nach gutem Start und positivem Schwung durch die WM folgte jedoch eine schwächere zweite Jahreshälfte. Parallel zum sinkenden Bruttoinlands-produkt und der sich eintrübenden Konjunktur entwickelte sich auch der Werbemarkt. Wirtschaftliche Probleme in einigen europäischen Ländern spielten dafür ebenso eine Rolle wie der Russland-Ukraine-Konflikt.

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Leicht rückläufig waren 2014 die Netto-Werbeumsätze der Medien. Die Einnahmen der zwölf erfassten Werbeträger werden nach Berechnungen des ZAW um 0,6 Prozent auf insgesamt 15,15 Mrd. Euro sinken. Das zurückhaltende Werbeverhalten der Unternehmen in den beiden letzten Quartalen und vor allem der Prozess struktureller Veränderungen einiger Medien waren ausschlaggebend für diese Entwicklung.

Beim Arbeitsmarkt gab es kaum Veränderungen. In den vergangenen sechs Monaten beobachteten 68 Prozent der ZAW-Mitglieder keine wesentlichen Personalentwicklungen und 71 Prozent rechnen damit auch nicht im nächsten Halbjahr.

"Mindestens stabil, aber mit Chancen auf mehr", fasst Manfred Parteina, Hauptgeschäftsführer des ZAW, die Erwartungen der Branche an das Werbejahr 2015 zusammen. "Mit der Aussicht auf eine Steigerung der realen Konsumausgaben der Verbraucher kann die Werbewirtschaft weiter Fahrt aufnehmen", begründet Parteina die Zuversicht der ZAW-Organisationen.

Der Zentralverband der deutschen Werbewirtschaft ZAW e.V. vertritt seit 1949 mit seinen zurzeit 41 Verbänden und Organisationen die Interessen der werbenden Wirtschaft, des Handels, der Medien, Agenturen und Marktforschung sowie der Werbeberufe gegenüber Politik, Verwaltung und Gesellschaft. Dies geschieht sowohl auf nationaler wie europäischer Ebene. Als Dachverband repräsentiert er eine Branche, deren Marktvolumen jährlich rund 25 Milliarden Euro beträgt und in der 940.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt sind. Der ZAW ist Träger der anerkannten Selbstkontrolleinrichtungen Deutscher Werberat und Deutscher Datenschutzrat Online-Werbung (DDOW).

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