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Basketball-Bundesliga: BIG erscheint mit Themenschwerpunkt

BIG 201909Man könnte meinen, Basketball wäre eine Sportart, die sich erst in den letzten Jahren in Deutschland etabliert hätte. Doch dieser Eindruck trügt und er entsteht vor allem dadurch, dass die Ballsportart in der öffentlichen Wahrnehmung nicht den Stellenwert erfährt, wie man es eigentlich erwarten könnte. Abhilfe schafft hier die Basketballzeitschrift BIG.

 

Basketball wird hierzulande zunächst eher mit der amerikanische Liga NBA verknüpft oder aber mit dem Würzburger Ausnahmetalent Dirk Nowitzki. Tatsächlich jedoch zählt Basketball inzwischen zu einer traditionellen Sportart, wurde doch beispielsweise der Deutsche Basketball Bund bereits 1949 in Düsseldorf gegründet. Mit dem Korbball gab es sogar bereits ab 1896 einen dem Basketball weitgehend vergleichbaren Vorläufer. Die erste Deutsche Meisterschaft fand im April 1939 im Rahmen eines Turniers in Hamburg statt. Erster Deutscher Meister wurde der Berliner Luftwaffensportverein Spandau.

Laut einer im Januar 2019 durchgeführten Erhebung des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) können die deutschen Basketballvereine inzwischen 208.438 Mitglieder zählen, der höchste Mitgliederbestand seit der Verbandsgründung. Statista, ein führender Anbieter für Markt- und Konsumentendaten, veröffentlichte im Juli 2019 eine Umfrage, wonach es in der deutschsprachigen Bevölkerung ab 14 Jahre etwa 67,71 Millionen Menschen gibt, denen Basketball bekannt ist. 2,92 Millionen gaben an, dass sie sich ganz besonders für diesen Sport interessieren würden.

Seit fast 10 Jahren befasst sich die im Berliner Sternschritt Verlag erscheinende Zeitschrift „BIG“ mit dem Thema Basketball. Nach Verlagsangaben hätte man den Namen „BIG“ gewählt, weil alles an Basketball groß wäre. Die meisten Spieler (Nowitzki ist 2,13 Meter groß), der Ball, das Spiel und vor allem auch die Fans. Und weil die Sprache der Basketballer überwiegend englisch wäre, könnte man den Namen auch mit Basketball in Germany assoziieren.

Die monatlich erscheinende Zeitschrift veröffentlicht jeweils in ihrer September-Ausgabe einen Themenspecial zur dann beginnenden neuen Saison der Basketball-Bundesliga (BBL), die 1966 gegründet wurde und 17 Mannschaften umfasst. Rekordmeister sind mit 14 Titeln die Bayer Giants Leverkusen, gefolgt von Brose Bamberg (9 Titel) und Alba Berlin (8 Titel). Zur Erfüllung der Chronisten-Pflicht sei ergänzt, dass der FC Bayern München sich zusammen mit dem ASC 1846 Göttingen in dieser Sportart nur den Platz 6 teilt (jeweils 3 Titel).

Die Redaktion stellt mit je sechs Seiten die einzelnen Mannschaften der Liga vor und bewertet deren Erfolgsaussichten mit einer „BIG-Prognose“. Von jedem Team, mit klanghaften Namen wie „EWE Baskets“ „RASTA Vechta“, „ratiopharm ulm“, „Telekom Baskets Bonn“, „Basketball Löwen Braunschweig“, „s.Oliver Würzburg“, „MHP RIESEN Ludwigsburg“, „FRAPORT SKYLINER“, „medi bayreuth“, „JobStairs GIESSEN 46er“, „BG Göttingen“, „SYNTAINICS MBC“, „HAKRO Merlins Crailsheim“ oder „Hamburg Towers“, gibt es ein DIN A 4 Mannschaftsfoto, die einzelnen Spieler werden einem Faktencheck unterzogen.

Im Faktencheck werden neben den Basisdaten wie Geburtstag, Nationalität, Größe und Gewicht auch die Zahl der Einsätze der vergangenen drei Saisons inklusive der jeweils erzielten Punkte aufgelistet. Als Service für die Fans werden auch die Hallen, in denen die Mannschaften spielen, vorgestellt, Kontakttaten wie Tickethotline, Vereinsadresse aber auch die Ticketpreise werden benannt und eine Anfahrtsbeschreibung wird geboten. Auch die Mannschaften der Ligen ProA, ProB Nord, ProB Süd sowie die DBBL, die Basketballbundesliga der Damen, werden porträtiert.

Als nachteilig könnte sich bei der aktuellen Heftfolge jedoch der Umschlag erweisen. Ausgaben, die einen Saison-Überblick anbieten, werden nicht einfach nur gelesen und dann weggelegt. „Einfach nur lesen“ dürfte sich bei dem gesteigerten Heftumfang ohnehin nicht bewerkstelligen lassen. Journalistisch ist die Ausgabe gut aufbereitet und man gewinnt Gefallen daran, sich auch über Mannschaften zu informieren, die eben nicht zum engeren Kreis der eigenen Favoriten zählen. Das alles wird aber an nur einem Tag kaum zu schaffen sein.

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Vielmehr zeigt die Erfahrung, dass Ausgaben mit derartigen Themenschwerpunkten auch während der laufenden Saison immer wieder mal zur Hand genommen werden. Und nicht zuletzt zum Saisonende ist man dann dazu geneigt zu prüfen, ob die ursprünglich abgegebene redaktionelle Einschätzung letztlich auch so eintraf. Zudem werden diese Heftfolgen auch oftmals über Jahre hinweg archiviert, insbesondere dann, wenn die Lieblingsmannschaft Meister wurde oder in die BBL aufsteigen konnte. Vorbild für einen optimalen Heftumschlag könnte aus dem Fußballbereich das kicker-Saisonheft sein.

In gewisser Weise fällt es aber schwer, für die Zeitschrift charakteristische Worte zu finden. Gerne würde man hervorheben, dass sich BIG im deutschen Zeitschriftenmarkt etabliert hat, wenn sich denn „etabliert“ in jüngster Zeit nicht zu einem negativ belasteten Wort entwickelt hätte. „Etabliert“ wird inzwischen mit „unflexibel“ oder „behäbig“ und auch „ideenlos“ assoziiert. Und genau dieses trifft auf BIG nun wahrlich nicht zu.

Anders ausgedrückt: BIG ist, was das Thema Basketball betrifft, zu einer festen Größe am Zeitschriftenkiosk geworden. Im Gegensatz zu einigen Online-Portalen vermitteln die BIG-Redakteure den Eindruck, dass sie nicht einfach nur die Seiten füllen wollen, sondern Spaß an der Materie haben. Die Themen sind sachlich aufbereitet und wurden ordentlich recherchiert. Auch im Sportbereich gibt es ihn also, den viel beschworenen Qualitätsjournalismus.

Die derzeit im Handel erhältliche Ausgabe 9/2019 umfasst 212 Seiten und ist zum Preis von 7,90 Euro im Zeitschriftenhandel erhältlich. Die nächste belieferte Presseverkaufsstelle kann online über das Portal mykiosk.com abgefragt werden.

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Tags: Themenschwerpunkt, Sonstige Sportarten (Objektgruppe)

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