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Zeitschriften im Handel behaupten sich

Mit dem Pressesortiment sind im Lebensmittelhandel überdurchschnittliche Flächenproduktivitäten, Flächenerträge und Deckungsbeiträge möglich. „Auch im digitalen Zeitalter kann sich das Zeitungs- und Zeitschriftenregal besonders in großen Supermärkten behaupten“, fasst Marco Atzberger, Geschäftsleitung des EHI Retail Institute, die Ergebnisse der Studie zusammen. Das EHI hat im Auftrag des Bundesverbandes Presse-Grosso und des Verbandes Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ) die Rentabilität von Presseartikeln im Lebensmitteleinzelhandel untersucht.

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Das Pressesortiment erwirtschaftet im presseführenden Einzelhandel im Durchschnitt im Jahr 2011 einen bedeutsamen Umsatz. Die Einzelhändler erzielen mit Zeitungen und Zeitschriften eine Flächenproduktivität von rund 7.300 Euro pro Quadratmeter und Jahr. Die Flächenproduktivität von Zeitungen und Zeitschriften ist damit doppelt so hoch wie bei anderen Non-Food-Warengruppen zum Beispiel bei Papier/Büro/Schreibwaren, Haushaltswaren und Drogerieartikeln. Auch der Flächenertrag – die erwirtschaftete Spanne pro Quadratmeter – liegt bei Presse mit 1.300 Euro pro Quadratmeter und Jahr höher als in den Vergleichsgruppen. Flächenproduktivität und Flächenertrag bewegen sich folglich deutlich über dem Durchschnitt anderer Warengruppen.

67 Prozent der befragten Lebensmittelhändler wollen mit dem Pressesortiment eine hohe Warenkompetenz ausstrahlen. Das einzigartige, pressespezifische Modell des Grossos unterstützt dies mit der Disposition standortindividueller Sortimente und der Remission unverkaufter Exemplare.

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Es wurden Lebensmittelhändler vom kleinen Selbstbedienungsgeschäft bis zum SB Warenhaus untersucht. Die Ergebnisse basieren auf einer breiten Stichprobe. In den einzelnen Vertriebstypen wurden jeweils 90 repräsentative Händler untersucht. Teil der Studie waren zudem umfangreiche Zeitmessungen im Handel. Die Studie wurde gemeinsam vom Bundesverband Presse Grosso und VDZ in Auftrag gegeben. Das EHI durchleuchtete Flächenproduktivitäten, Umsätze, Erträge sowie Aufwände und Kosten.

Die Key Facts zur LEH-Studie sind beim Bundesverband Presse Grosso zu beziehen. Das EHI Retail Institute ist ein Forschungs-, Bildungs- und Beratungsinstitut für den Handel und seine Partner mit rund 50 Mitarbeitern. Das internationale EHI-Netzwerk umfasst 560 Mitgliedsunternehmen aus Handel, Konsum- und Investitionsgüterindustrie


Tags: Mediennutzung, VDZ, Zeitschriftenvertrieb

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