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Hitlers Wehranlage: Das Magazin „Relikte der Geschichte“ berichtet über den Westwall

Relikte der Geschichte 202025Schatzsucher, Heimatforscher, Sondengänger. Was sind das eigentlich für Menschen, die mit Metalldetektoren auf landwirtschaftlich genutzten Feldern oder im Wald gezielt nach Gegenständen im Boden suchen? In der Regel als Hobby betrieben, vereinzelt auch ohne Genehmigung, eint sie alle die Sehnsucht danach, geheimnisvolle Dinge entdecken zu können. Und nicht selten sind sie eine Hilfe für die Archäologie, da sie Fundstücke ausgraben, die von Archäologen nie gefunden würden. „Relikte der Geschichte“ bietet diesen Menschen eine journalistische Plattform.

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Sondengänger ist nicht gleich Sondengänger. Es empfiehlt sich nicht, einfach nur eine Sonde zu kaufen und dann mit der Suche zu beginnen. Man sollte sich insbesondere mit den rechtlichen Rahmenbedingungen vertraut machen. Denn es stellt sich nicht allein die Eigentumsfrage an den Funden, vielmehr sollte man auch eine Genehmigung der jeweiligen Grundstückseigentümer sowie der Denkmal- und häufig auch der Naturschutzbehörden einholen. In einigen Regionen ist die Suche generell verboten, so zum Beispiel im nordfriesischen Wattenmeer.

Wer sich das Ziel setzt, Dinge für den eigenen „Bedarf“ zu suchen, wird üblicherweise als „Raubgänger“ bezeichnet. Das Magazin „Relikte der Geschichte“ widmet sich hingegen den archäologischen Aspekten und präsentiert Nachrichten aus der Welt der Sondengänger, die Sensationsfunde präsentieren können, die nicht selten dann später der Allgemeinheit in Museen zugänglich gemacht werden.

 

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In der aktuell im Handel erhältlichen Ausgabe 25/2020 werden das Rätsel der südamerikanischen Chachapoya-Kultur beleuchtet, slawische Burgen vorgestellt sowie die Suche nach der Heimat der Ureinwohner der Kanarischen Inseln redaktionell aufbereitet. Titelthema ist jedoch Hitlers Bollwerk im Westen: der Westwall.

Dieses, von den Westalliierten auch „Siegfried-Linie“ genannte militärisches Verteidigungssystem wurde ab 1936 geplant und sodann zwischen 1938 und 1940 errichtet. Auf über 630 Kilometer sollten Gräben, Panzersperren und etwa 18.000 Bunker im Westen des Deutschen Reiches ein mögliches Vorrücken feindlicher Truppen verhindern. Die Geschichte zeigte dann jedoch, dass die Alliierten sich ab 1944 dennoch nicht aufhalten ließen.

 

Zwar versuchte man die Anlagen nach dem Zweiten Weltkrieg abzutragen, dies gelang jedoch nur bedingt. 30 Bunker sind bis heute allein in Nordrhein-Westfalen erhalten geblieben, in Irrel, nahe der deutsch-luxemburgischen Grenze, wird in dem Westwallmuseum seit 1979 die militärhistorische Geschichte aufgearbeitet.

Das Magazin „Relikte der Geschichte“ begab sich auf Spurensuche und berichtet in Wort und Bild über noch erhaltene Bunkeranlagen. Aber auch militärische Einrichtungen der Wehrmacht in Polen werden thematisiert. Ein Redaktionsteam konnte das Gelände des sogenannten Führerhauptquartiers Wolfsschanze aufsuchen. In dem in Ostpreußen gelegenen Lagezentrum der Wehrmacht ereignete sich am 20. Juli 1944 das Attentat auf Hitler durch den Oberst Claus Schenk Graf von Stauffenberg. Das Gelände wird derzeit erneut archäologisch untersucht, die Redaktion von „Relikte der Geschichte“ ist offiziell befugt, an den Forschungen teilzunehmen und wird hierüber in den kommenden Heftfolgen berichten.

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Das Magazin umfasst 64 Seiten und ist bundesweit am Kiosk erhältlich. Die nächste belieferte Presseverkaufsstelle kann online über das Portal mykiosk abgefragt werden.

 

 

 

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Tags: Wissen/Geschichte/Natur (Objektgruppe)

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