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Waves & Woods präsentiert spektakuläre Surf- und Outdoor-Fotografien

Waves & Woods Special Issue 2020/18Der Spiegel ist ein Nachrichtenmagazin, die HörZu eine Programmzeitschrift. Und hier haben wir „Waves & Woods“ und das ist… Ja, was eigentlich? Nach Angaben des Verlags handelt es sich dabei um eine Zeitschrift „für alle Surf-, Outdoor-, Fotografie- und Reise-Fans“. Man kann es aber auch anders und kürzer ausdrücken. Es ist eigentlich ein schöner Fotoband im Zeitschriftenformat.

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Täglich befindet sich in der Hauspost ein Magazin, welches man selbst bislang noch nicht kannte, aber kennen lernen und sodann den Lesern vorstellen möchte, so zum Beispiel „Waves & Woods“. Man hält das Exemplar in der Hand und sieht auf dem Cover ein Geländewagen, der auf einer sandigen und bergigen Küstenstraße entlang fährt. Und außer dem Titelschriftzug, dem Zusatz „Special Issue“ und dem üblichen GTIN-Code mitsamt Preisangaben ist nichts weiter zu entdecken. Keinerlei Hinweise auf die Inhalte weit und breit.

Das kann geschicktes Marketing sein, oder auch nicht. Wer sich durch die Abbildung angesprochen fühlt, nimmt das Heft in die Hand und beginnt darin zu blättern. Schlüsselreiz ist also allein dieses eine Auto oder die Landschaft oder beides. Was also ist „Waves & Woods“? Das Foto verbindet man mit dem Begriff „Outdoor“, den Namen des Magazins eher mit Wassersport, Natur oder eben einfach nur Wald.

 

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Auf Wunsch des in Wisch (Kreis Plön, Schleswig-Holstein) ansässigen Waves & Woods Verlages oder seines Vertriebsdienstleisters soll das Magazin in jenen Bereich der Zeitschriftenregale einsortiert werden, in denen sich Wassersporttitel befinden. So ganz nachvollziehbar ist dieses allerdings nicht. Denn wenn man die Zeitschrift durchblättert, sieht man fast ausschließlich ganzseitige Fotos, aber eben nicht allein aus dem Wassersportbereich. Wobei der Begriff „Foto“ den Inhalt nicht ganz treffend beschreibt. Man muss schon von Kunstwerken sprechen.

Denn die Bilder, die von der Redaktion in die Rubriken „Noise“, „Silence“, „Restlessness“, „Curiosity“ und „Longing“ unterteilt wurden, haben es in sich. Es sind nicht einfach nur Fotos. Die Abbildungen erzählen Geschichten. Zerklüftete Berglandschaften, einzelne sich brechende Wellen, ein einzelner BMX-Fahrer auf einem großen, menschenleeren Parkplatz. Mal koloriert, mal schwarzweiß. Ein von innen beleuchteter VW-Bulli vor einem Sternenhimmel, der Blick durch die Frontscheibe eines Autos bei einer Fahrt durch den Wald, ein grüner Porsche, der in der Wüste im aufgewirbelten Staub kaum noch erkennbar ist und zahlreiche Surfer.

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Die Redaktion schildert auf drei Seiten die Geschichte der Surf-Fotografie. Die einzelnen Fotografen werden vorgestellt und auch interviewt. Was allerdings leider zu beanstanden ist, sind nähere Angaben zu den Fotos. Es mag dahingestellt sein, ob man den Leser mit seinen Eindrücken bewusst alleine lassen möchte, damit so auch jeweils ein Raum für Träume entstehen kann oder ob man einfach nur nicht bedacht hat, dass der eine oder andere sich mehr als nur Eindrücke wünscht: Angaben zu den dargestellten Orten und dem Entstehungszeitpunkt der Bilder fehlen zum Beispiel leider.

Eine Rezension über diese Ausgabe schreiben zu wollen, fällt sodann auch sehr schwer. Man kann die Kraft der Bilder einfach nicht in Worte fassen. Es ist schier unmöglich. Es ist ein Produkt, welches man selbst in die Hand nehmen muss, „Worte zerstören, wo sie nicht hingehören“. Und so bleibt es überwiegend bei den „technischen Details“, dass die Heftfolge einen Umfang von 132 Seiten hat und zum Verkaufspreis von 9,90 Euro im Zeitschriftenhandel erhältlich ist. Nach Angaben des Verlags erscheint das Magazin mit fünf Ausgaben pro Jahr.

Wenn Rezension, dann eben einfach kurz und bündig: Ein gut gelungener Fotoband, der seinen Preis sowohl vom Inhalt her als auch in Bezug auf die Haptik allemal Wert ist.

  

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Tags: Wassersport (Objektgruppe)

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