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Bundesliga Sonderheft 2020/21: Der kicker versorgt den Fußballfan mit notwendigen Infos

kicker Sonderheft Bundesliga 2020/21Redaktionen müssen immer wieder aufs Neue ihre Leser überraschen. Die Themen der Vorausgabe einfach nur übernehmen? Nichts wäre langweiliger! Aber dennoch gibt es Magazine, die eine Ausnahme machen, der Leser weiß schon vorher, was die Redakteure als Beiträge präsentieren werden. Hierzu zählt das jährliche Bundesliga-Sonderheft vom kicker. Und dennoch lohnt sich der Kauf auch in diesem Jahr. The return of the „Rote Bibel“!

 

 

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„Das Bundesliga Sonderheft - kompetent und unerreicht! Mit Berichten über die Neuzugänge und mit den Einschätzungen der Trainer sowie allen Infos zu den Teams aus der 1., 2. und 3. Liga. Und mit den Herausforderungen, vor denen der deutsche Fußball in dieser Saison stehen wird“, mit diesen Worten präsentiert der in Nürnberg ansässige Olympia-Verlag sein jährliches Fußball-Saisonheft.

Man könnte noch hinzufügen, dass auch in diesem Jahr dem Heft wieder die traditionelle kicker-Stecktabelle beigefügt ist, mit der der Fußballfan nach jedem Spieltag die Tabellenposition der Bundesligavereine neu positionieren kann, damit man stets einen visuellen Überblick über die jeweils aktuelle Situation der 18 Mannschaften, die im Wettbewerb stehen, hat.

 

Und eigentlich wäre damit auch schon alles gesagt. Wenn da nicht die Sache mit der Corona-Pandemie wäre. Denn in der 58. Bundesligasaison ist alles anders. Es stellte sich die Frage, ob die Saison pünktlich starten wird und wann wieder Zuschauer in die Stadien gehen können. Und letztlich musste sich auch die kicker-Redaktion umorientieren. Die verantwortlichen Redakteure Marcus Lehmann und Bernd Salamon haben an der Erstellung des Magazins einen Monat gearbeitet, diesmal jedoch im Home Office.

Die Einflüsse auf die Saison sind auch mit dem Ausfall der Fußball-Europameisterschaft verbunden, dem erneuten Triple des FC Bayern München, der dadurch seine Favoritenrolle nochmals bekräftigte und den hieraus entstandenen Druck auf die vermuteten Titelverfolger Borussia Dortmund und RB Leipzig. Aber auch andere Vereine stehen unter besonderer Beobachtung. Hierzu dürfte insbesondere Hertha BSC stehen. Denn die vergangene Saison mit dem bemerkenswerten Gastspiel von Jürgen Klinsmann dürfte beim Hauptstadtclub Spuren hinterlassen haben.

 

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In der Redaktion stellte man sich sodann auch die Frage, was den Vereinen im Hinblick auf die vorherrschende Krise nun wirklich wichtig erscheint: Geld? Titel? Oder Moral und Fans? Um eine Antwort erhalten zu können, nahmen die Redakteure die Ansichten des DFL-Chefs Christian Seifert und auch die von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn unter die Lupe. So hatten sich die 36 Profiklubs auf eine bis zum 31. Oktober 2020 bestehende einheitliche Handhabe verständigt: Kein Alkohol in den Stadien, ein Ausschluss von Gästefans, keine Stehplätze sowie personalisierte Tickets. Insgesamt eine große Herausforderung des Ticketings der Vereine der 1. und 2. Bundesliga.

 

Was muss passieren, damit Bayern nicht Meister wird?

Das Thema „Corona“ zieht sich in diesem Jahr wie ein roter Faden durch das Heft. Es wird analysiert, was die Pandemie die Klubs kostet und wie sich auch die Zahlungswege verändern. In einem Kommentar greift kicker-Herausgeber Rainer Holzschuh die Thematik auf und hinterfragt kritisch, ob sich im Profifußball nicht generell etwas ändern müsste bzw. ändern wird oder ob man nach dem Prinzip „einfach weitermachen, als wäre nichts geschehen“ verfährt.

 

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Diese sich stellenden Fragen richtet man aber auch an vier Experten zu denen Klaus Allofs, Thomas Broich, Bixente Lizarazu und Olfa Thon gehören. Und dabei geht man auch über das Corona-Thema hinaus und will eine Frage klären, die wohl (fast) jeden Fußballfan bewegt: „Was muss passieren, damit Bayern nicht Meister wird?“ Zum Thema „FC Bayern München“ äußert sich in einem Interview auch Leroy Sané und erläutert sein Spiel und seine großen Ziele, die er zusammen mit den Bayern erreichen möchte.

Darüber hinaus bietet das kicker-Sonderheft die bewährten Standards. Jede Mannschaft wird über sechs bis acht Seiten hinweg vorgestellt. Diese Präsentation besteht aus einem Interview, welches die Redaktion mit einem Spieler führte, die genaue Terminübersicht sowie eine detaillierte Vorstellung der Funktionäre, der Ergebnisse der vergangenen Jahre, Kontaktdaten für die Fans, die Darstellung der Sitzaufteilung im Stadion und natürlich darf auch das Mannschaftsfoto nicht fehlen. Als Poster dient alternativ auch die gesamte Spielansetzung der 1. und 2. Bundesliga im DIN A 2-Format. Und auch das jährliche Highlight ist mit dabei: die Stecktabelle für die 1., 2. und 3. Fußballbundesliga.

 

Der Fußballfan wird von der Redaktion mit allen erdenklichen Fakten versorgt. Dinge, die eventuell für die Teilnahme an einer Quizshow wie „Wer wird Millionär?“ hilfreich sein könnten und vielleicht auch Informationen, die man unter Umständen lieber nicht wissen wollte. So werden die Rekordspieler, die Rekordtorjäger und auch die „Ewige Bundesligatabelle“ aufbereitet. Mit 602 Spielen bleibt Karl-Heinz Körbel weiterhin auf Platz 1 der Fußballer mit den häufigsten Einsätzen. Zum Vergleich: unter der aktuell aktiven Spielern stehen Christian Gentner vom 1. FC Union Berlin mit 408 Einsätzen und Manuel Neuer (405 Spiele) noch weit dahinter.

Gerd Müller, der „Bomber der Nation“ bleibt mit 365 Toren weiterhin auf Platz 1 der Rekordtorjäger, Klaus Fischer (268 Tore) auf Platz 2, doch Robert Lewandowski (236 Tore vor Saisonbeginn) arbeitet noch daran, einen der beiden Spitzenplätze einnehmen zu können. In der ewigen Bundesligatabelle gab es, wie zu erwarten war, an der Spitze keine Änderung. Bayern München bleibt Spitzenreiter, doch eine Randnotiz gibt es beim Schlusslicht zu vermelden: Tasmania Berlin rutschte vom 55. auf den 56. Platz ab. Hintergrund: mit dem ersten Bundesligaaufstieg von Union Berlin führt die Tabelle nun 56 Mannschaften. Union Berlin kam mit der ersten Saison bereits auf Platz 49.

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Ein weiterhin ausbaufähiges Kapitel ist hingegen die Darstellung der Frauen-Bundesliga. Diesem Teil widmete sich die Redaktion leider nur auf sechs von insgesamt 256 Seiten. Zusammenfassend ist das Sonderheft jedoch auch für diese Saison das unangefochtene Nachschlagewerk für jeden Fußballfan. Und auch der hochwertige Heftumschlag führt dazu, dass dieses Magazin bei vielen Fußballenthusiasten wieder archiviert werden wird.

Die Sonderausgabe der Fußballzeitschrift kicker ist zum Preis von 6,20 Euro am Kiosk erhältlich. Die nächste belieferte Verkaufsstelle kann online über das Portal mykiosk abgefragt werden.

 

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Tags: Fußball, Themenschwerpunkt, Sport General Interest (Objektgruppe), Kicker

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