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75. Jubiläum: Der Tagesspiegel startet interaktive Live-Redaktionswoche

Der Tagesspiegel75 und kein bisschen Weise, ganz im Gegenteil! Eine Berliner Institution nutzt digitale Möglichkeiten, um den Leser in den Redaktionsalltag mit einbeziehen zu können. Über virtuelle Live-Leserforen, an denen Vertreterinnen und Vertreter aus Redaktion und Verlag teilnehmen, können Leserinnen und Leser live ihre Fragen an den Tagesspiegel stellen.

 

 

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Die in Berlin erscheinende Tageszeitung Der Tagesspiegel feiert sein 75. Jubiläum mit einer großen Sonderausgabe und besonderen Jubiläumsaktionen wie einer interaktiven Live-Redaktionswoche. Vor 75 Jahren, am 27. September 1945, erschien der Tagesspiegel mit zunächst vier Seiten als erste freie Tageszeitung Berlins nach dem Krieg.

„Der Tagesspiegel berichtet seit 1945 aus Berlin. Er war die erste Zeitung der Hauptstadt, die frei von jeglicher Militärzensur war, und hat sich getreu seinem Motto „die Ursachen der Dinge erkennen“ stets der Wahrheit verpflichtet. Dieser Anspruch gilt für uns heute wie damals. Tag und Nacht arbeiten wir daran, für unsere Leserinnen und Leser die wichtigsten Informationen in Print und online zu recherchieren, zu sortieren und aufzubereiten, denn wir wollen nichts weniger als bestmöglich und differenziert zu informieren“, erklären Lorenz Maroldt und Mathias Müller von Blumencron, die Chefredakteure des Tagesspiegels.

 

Die Geschäftsführer des Tagesspiegels, Ulrike Teschke und Farhad Khalil, fügen hinzu: „Der Tagesspiegel blickt auf eine bewegte Geschichte zurück, die seit jeher eng mit dem politischen Geschehen und den Menschen in Deutschlands wichtigster Stadt verknüpft ist. Der Tagesspiegel ist innovativ und bleibt immer in Bewegung, so ist er heute nach Auflage und publizistischer Bedeutung, gedruckt und mit einer Digital-Reichweite von bis zu 17 Mio. monatlichen Unique Usern in 2020 das Leitmedium aus der Hauptstadt“

Für die Treue der vergangenen Jahrzehnte möchte sich die in der deutschen Hauptstadt erscheinende Tageszeitung bei den Leserinnen und Lesern mit einer umfangreichen Jubiläumsausgabe bedanken. Darin erwarten sie neben einem Editorial von Tagesspiegel-Verleger Dieter von Holtzbrinck unter anderem Interviews mit bedeutenden Persönlichkeiten wie Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble und der Bürgerrechtlerin und früheren Leiterin der Stasi-Unterlagenbehörde Marianne Birthler zur Pressefreiheit.

 

Die bundesweit am Kiosk erhältliche Tageszeitung taz wurde als „alternatives, selbstverwaltetes Projekt“ im Januar 1978 in West-Berlin gegründet. Ziel war es, eine journalistische Alternative zu dem damals überwiegend bürgerlich orientierten Zeitungsmarkt anbieten zu können. Zielgruppen waren Linksliberale, Studenten, linke Sozialdemokraten, Grüne, Alternative und später auch die ab 1980 anwachsende Hausbesetzerszene.

Nach mehreren „Probe-Ausgaben“ wurde sodann am 17. April 1979 die erste reguläre Ausgabe veröffentlicht. Zu den taz-Mitgründern zählen unter anderem Hans-Christian Ströbele und Gaby Weber. Chefredakteure waren beispielsweise Georgia Tornow, Michael Sontheimer, Hermann-Josef Tenhagen, Bascha Mika, Ines Pohl und Georg Löwisch.

Die taz hat eine verkaufte Auflage von täglich 51.563 Exemplare (IVW 2/2020) und wird von Montag bis Samstag an mehreren Standorten in Deutschland gedruckt.

Außerdem wird es einen persönlichen Rückblick der Tagesspiegel-Redaktion auf die letzten 75 Jahre von der Nachkriegszeit über die Teilung in Ost und West bis hin zum Mauerfall und der Hauptstadtwerdung geben. Zugleich soll die Arbeit in Gegenwart und Zukunft thematisiert werden, indem die neuen Redaktionsrichtlinien vorgestellt werden und ein Blick in die „Tagesspiegel-Werkstatt“ geworfen wird.

Vom 21. bis 25. September 2020 bietet der Tagesspiegel im Rahmen einer interaktiven Redaktionswoche ein Dutzend virtuelle Live-Leserforen mit Vertreterinnen und Vertretern aus Redaktion und Verlag, bei dem die Leserinnen und Leser live ihre Fragen an den Tagesspiegel stellen können. Die Aufzeichnungen werden dann anschließend auch digital publiziert.

 

Ergänzend dazu geben Videos in den Sozialen Medien, darunter Instagram, Facebook und YouTube, sowie auf tagesspiegel.de einen Einblick in den Alltag der Tagesspiegel-Redaktion und des Verlagshauses. In diesen Videos gehen junge Journalistinnen und Journalisten des Tagesspiegels folgenden Fragen nach: Wie findet die Redaktion ihre Themen? Wie unterscheiden sich Berichte von Kommentaren? Wie funktioniert ein Tagesspiegel-Tag? Wie groß ist der Verlag mittlerweile und wie funktioniert die technische Basis auch in Coronazeiten?

„Der Tagesspiegel ist ein offenes Haus, deshalb sind wir immer neugierig darauf, was unsere Leserinnen und Leser bewegt“, erläutert Robert Ide, Geschäftsführender Redakteur des Tagesspiegel, der die Jubiläumsaktionen verantwortet. „Mit einer Video- und einer Redaktionswoche laden wir unsere Userinnen und User sowie unsere Leserinnen und Leser ein, uns noch besser kennen zu lernen, mit uns die Abläufe und Herausforderungen des modernen Journalismus zu diskutieren und unsere Arbeit zu hinterfragen und zu verbessern.“

Die erste Ausgabe des Tagesspiegels erschien am 27. September 1945. Gegründet wurde die Tageszeitung vom Papiergroßhändler Heinrich von Schweinichen, dem Publizisten Edwin Redslob sowie den Journalisten Walther Karsch und Erik Reger. Sukzessiv wurde der Verlag ab 1992 an die Verlagsgruppe Holtzbrinck (Handelsblatt, Wirtschaftswoche) veräußert und schließlich 2009 vollständig übereignet.

Siehe auch: 75 Jahre Tagesspiegel: Der Jubilar verteilt 7.500 Gratis-Abos

 

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Tags: Jubiläum, Der Tagesspiegel, Berlin

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