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DJV kritisiert die Medienschelte von Bayerns Ministerpräsidenten Horst Seehofer

DJV

Der Deutsche Journalisten-Verband hat die Medienschelte von Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer im Nachrichtenmagazin Der Spiegel zurückgewiesen. Seehofer sagt darin: „Für mich ist viel zu häufig die persönliche Überzeugung der Autoren der Maßstab für die Berichterstattung.“ Insbesondere die Berichterstattung der öffentlich-rechtlichen Fernsehsender über die Flüchtlingsproblematik habe „wenig mit der Realität zu tun“.


DJV-Bundesvorsitzender Frank Überall wies die Vorwürfe zurück: „Horst Seehofer diffamiert seriöse Journalistinnen und Journalisten.“ ARD und ZDF wie auch alle anderen Medien in Deutschland berichteten seit Sommer 2015 täglich über die Flüchtlinge, die Chancen und Schwierigkeiten, die mit dem großen Zustrom an Menschen verbunden seien. Auch die Haltung der bayerischen Staatsregierung in dieser Frage sei wiederholt ebenso Gegenstand der Medienberichterstattung gewesen wie die Situation in den Kommunen und die Stimmung in der Bevölkerung.

Überall: „Es ist Aufgabe der Journalisten, ein abgerundetes Bild zu vermitteln und nicht den Fremdenfeinden ein Podium zu bieten.“ Er halte die Äußerungen des bayerischen Ministerpräsidenten auch vor dem Hintergrund der „Lügenpresse“-Schmährufe und der Übergriffe auf Journalisten bei Pegida-Demonstrationen für unverantwortlich, so Überall.

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