Bundesjugendministerin Manuela Schwesig lädt zur Initiative „Gutes Aufwachsen mit Medien“ ein

Manuela Schwesig

Insbesondere durch das Internet gehen Kinder und Jugendlich heutzutage anders mit Medien um, als dies noch vor zwanzig Jahren der Fall war. Mehr denn je ist es daher notwendig, dass staatliche Einrichtungen auf Fragen der Eltern bezüglich des Umgangs ihrer Kinder mit Medien einzugehen. Zusammen mit dem Hans-Bredow-Institut (HBI) veranstaltete deshalb das Bundesfamilienministerium einen Internationalen Kongress auf dem Studienergebnisse zur Mediennutzung und Medienerziehung in Familien vorgestellt wurden.

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Kinder und Jugendliche nutzen ganz selbstverständlich Medien und sie beginnen damit sehr früh. Sie wachsen mittlerweile in einer Medienwelt auf. So sind bereits zum Ende der Grundschulzeit fast alle Kinder online und knapp drei Viertel besitzen ein eigenes Smartphone. Doch welche Medien gehören überhaupt ins Kinderzimmer? Wo findet man altersgerechte und sichere Kinder- und Jugendangebote? Wie kann man ein Kind schützen, ohne es ständig zu überwachen?

„Viele Eltern haben Fragen, wenn es um den Umgang ihrer Kinder mit digitalen Medien geht. Zum einen wünschen sich Eltern, dass Kinder in der digitalen Welt lernen und ihre Talente entfalten. Gleichzeitig möchten sie ihre Kinder aber auch vor Gefahren schützen. Knapp 90 Prozent der Eltern von Schulkindern wünschen sich mehr Informationen über Risiken im Internet. Es ist deshalb unsere Aufgabe, die Medienerziehung im digitalen Zeitalter zu unterstützen“, so Ministerin Schwesig.

Aufgrund dessen wurde vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gemeinsam mit dem Hans Bredow Institut (HBI) für Medienforschung und der EU-Initiative „klicksafe“ die Initiative „Gutes Aufwachsen mit Medien“ ins Leben gerufen, mit der Bund, Länder, Kommunen und Unternehmen gemeinsam Verantwortung übernehmen und ihre Angebote der Elterninformation und -beratung weiterentwickeln können. Das Bundesfamilienministerium wird dabei auch seine Informationsangebote zielgerichtet ausbauen und verlässliche Beratung für Familien unterstützen. Es wird zudem ein Servicebüro einrichten, das Informationen zu medialen Entwicklungen aus Forschung und Praxis für Fachkräfte in Jugendhilfe, Kitas und Schulen aufbereitet, Austauschmöglichkeiten schafft und lokale Netzwerke berät.

„Jugendmedienschutz funktioniert heute nicht mehr in nationalen Grenzen. Kinder nutzen heute ganz selbstverständlich Apps, Videoportale und soziale Netzwerke - auch internationaler Anbieter. Wir werden das Jahr 2015 nutzen, um gemeinsam mit den Ländern zu abgestimmten Regelungen im Jugendmedienschutz zu kommen. Mit einer Novellierung des Jugendschutzgesetzes und unserem Beitrag zu einem ‚Entwicklungsfonds Jugendmedienschutz‘ wollen wir international anschlussfähige Regelungen und Strukturen schaffen“, so Schwesig.

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