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BDZV: Kein Spielraum für Gehaltserhöhungen

Im Vorfeld der Verhandlungen über einen neuen Gehaltstarifvertrag mit den Gewerkschaften Deutscher Journalisten-Verband und dju in ver.di hat der Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) deutlich gemacht, dass es Aufgabe von Tarifverträgen sei, Mindestarbeitsbedingungen zu schaffen. Die Zeitungsbranche befinde sich nach wie vor in einem tiefgreifenden Strukturwandel. Ein neuer Gehaltstarifvertrag müsse den schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für Zeitungsunternehmen ebenso Rechnung tragen wie den regional sehr unterschiedlichen Lebensbedingungen in Deutschland.

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"Für Gehaltserhöhungen gibt es deshalb keinen Spielraum", sagte der Verhandlungsführer des BDZV, Georg Wallraf, heute in Berlin. Die Arbeitswirklichkeit in den Redaktionen habe sich in den zurückliegenden Jahren rasant verändert und verändere sich weiter. Verleger und Gewerkschaften hätten bei den zurückliegenden Tarifverhandlungen begonnen, das tarifliche Regelwerk in gemeinsamer Verantwortung an die neuen Verhältnisse anzupassen.

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"Diesen Weg müssen wir fortsetzen", erläuterte Wallraf. Die zwischenzeitlich geführten Verhandlungen über einen neuen Tarifvertrag über das Redaktionsvolontariat an Tageszeitungen bestätigten ihn in der Überzeugung, dass es unbesehen der tariflichen Auseinandersetzungen das gemeinsame Ziel gebe, die Zeitungsbranche zukunftsfest zu machen und den Journalistenberuf hoch attraktiv zu halten.

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