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Deutscher Journalisten-Verband: Zeitungssterben ist Unwort

Michael Konken (Foto: Anja Cord)

Der Deutsche Journalisten-Verband hat sich dagegen gewandt, angesichts der bevorstehenden Einstellung der Financial Times Deutschland und der Insolvenz der Frankfurter Rundschau von einem Zeitungssterben in Deutschland zu sprechen. „Die Ereignisse bei diesen beiden renommierten Zeitungen sind tragisch für die betroffenen Journalistinnen und Journalisten“, sagte DJV-Bundesvorsitzender Michael Konken, „sie sind aber nicht typisch für die Zeitungsbranche insgesamt.“

Unternehmerische Fehlentscheidungen in Einzelfällen dürften nicht bestimmend für das Gesamtbild der Zeitungsbranche werden. Der DJV-Vorsitzende wies darauf hin, dass die durchschnittliche Rendite der Zeitungsverlage in Deutschland zwischen sechs und acht Prozent liege. „Das ist zwar deutlich weniger als in den Boomzeiten zur Jahrtausendwende, aber immer noch eine gesunde Basis, um künftige Herausforderungen zu meistern.“ Hier komme es vor allem auf tragfähige Konzepte an, die den in manchen Verlagen immer noch so verstandenen Gegensatz von Print und Online zu einer sinnvollen Ergänzung auflösten.

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„Beim Kampf gegeneinander kann es nur Verlierer geben“, warnte Konken. „Wir brauchen weiterhin qualitativ hochwertigen Journalismus in Print und Online statt kräftezehrender Grabenkämpfe.“
Die Verleger forderte der DJV-Vorsitzende auf, ihre Zukunftsstrategien stärker miteinander und mit den Journalistengewerkschaften abzustimmen. „Bei den Zukunftsfragen sitzen wir in einem Boot. Lösungen können nur im Konsens von Verlegern und Journalisten funktionieren.“

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