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Mediengruppe Madsack will sich mit dem Programm "Madsack 2018" für die Zukunft rüsten

Auf der Führungskräftetagung der Mediengruppe Madsack hat die neue Konzerngeschäftsführung heute das Zukunftsprogramm "Madsack 2018" vorgestellt. Die Konzerngeschäftsführung besteht seit dem 1. Juli 2013 aus Thomas Düffert (Vorsitz), Sven Fischer und Christoph Rüth. An der Führungskräftetagung in Hannover nahmen neben über 100 Führungskräften des Konzerns auch Vertreter des Konzernbetriebsrats teil.


"Die Mediengruppe Madsack setzt auf das große Zukunftspotenzial regionaler und lokaler Medien. Unter dem Motto "Madsack 2018" wird der Verbund in den kommenden Jahren weiter umgebaut: Die Verlage an den einzelnen Standorten werden sich in Redaktion und Vermarktung noch klarer auf ihre regionale Kompetenz fokussieren. Größenvorteile sollen konsequent ausgenutzt werden. Noch 2013 erfolgt der Aufbau einer Zentralredaktion für die Erstellung von überregionalen Inhalten", erläuterte Thomas Düffert die Grundlagen des Programms "Madsack 2018".

"Der besondere Wert regionaler Medien liegt im unverwechselbaren regionalen Inhalt, der tief in der Lebenswelt der Menschen verankert ist und Heimat widerspiegelt. Die regionale Berichterstattung ist die Basis von allem - aber wir müssen auch dem Anspruch unserer Leser nach gut recherchierten, überregionalen Inhalten gerecht werden", so Düffert weiter. "Würde sich jede unserer Regionalredaktionen auch mit allen überregionalen Themen beschäftigen, könnte sie sich nicht auf ihre jeweilige regionale und lokale Kernkompetenz konzentrieren. Die überregionale Berichterstattung wird besser, wenn wir sie mit den vereinten Kräften der ganzen Gruppe gestalten."

Fünf Chefredakteure der Mediengruppe Madsack haben daher gemeinsam das künftige Leitbild einer klug vernetzten Redaktion entwickelt und präsentiert. Thoralf Cleven (Chefredakteur Märkische Allgemeine Zeitung), Jan Emendörfer (Chefredakteur Leipziger Volkszeitung), Uwe Dulias (Entwicklungschefredakteur Mediengruppe Madsack) sowie Hendrik Brandt und Matthias Koch (Chefredakteure Hannoversche Allgemeine Zeitung) wollen die überregionale Kompetenz in einer Zentralredaktion bündeln: "Wir setzen auf zwei Grundpfeiler: Zentralisieren und fokussieren. In der Zentralredaktion kümmern sich die Kollegen um alle überregionalen Themen - von der Recherche über das Schreiben bis zur Seitenproduktion. Für alle Print- und Digital-Publikationen der Gruppe. In den Redaktionen der einzelnen Titel fokussieren wir unsere Arbeit auf die lokalen und regionalen Themen", so die Chefredakteure.


Fokussieren und Zentralisieren ist auch im Verlagsbereich die Devise. Dazu Madsack-Geschäftsführer Christoph Rüth: "Unsere Experten für Vermarktung, Vertrieb, Logistik und Dienstleistungen sollen nur einmal ans Werk gehen und das Rad nicht an jedem Standort unserer Mediengruppe neu erfinden. Davon profitieren alle Marken und Unternehmen unseres Konzerns. Jeder einzelne Standort kann sich somit noch besser auf die regionale Marktbearbeitung konzentrieren. Das gilt ganz besonders auch für unsere vielfältigen heutigen und zukünftigen digitalen Angebote und Produkte. Die hohen technischen Investitionskosten werden geteilt - und vom konsequenten Ausrollen der einmal entwickelten Digitalprodukte profitieren dann alle Standorte."

Handeln im Verbund bedeutet, stringent Synergien zu schaffen. Sven Fischer, ebenfalls Mitglied der Madsack-Geschäftsführung, dazu: "Nur, wenn wir die Größenvorteile unserer Mediengruppe konsequent nutzen, werden wir auch weiterhin finanziell erfolgreich und unabhängig bleiben. Und das ist die elementare Grundlage von unabhängigem Journalismus und Meinungsvielfalt."

Parallel zum Umbau der Konzernorganisation steht auch die Identifikation von Wachstumsfeldern auf der Agenda von "Madsack 2018". Thomas Düffert: "Neben dem Ausbau des Postgeschäftes und der Services für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) sehen wir uns strategisch im deutschen Markt für Regionalzeitungen in einer aktiven Konsolidierer-Rolle. Unsere auf die Integration weiterer Verlage optimierten Strukturen werden es uns erlauben, in unserem Kerngeschäft der regionalen und lokalen Print- und Online-Medien weiter zu wachsen - organisch und akquisitorisch."

"Auf unserem Plan stehen eine Vielzahl von Projekten, die wir in den nächsten Monaten konsequent und mit Augenmaß bearbeiten werden", so Düffert zu den nächsten Schritten. Die Mitarbeiter des Konzerns werden bereits Anfang nächster Woche auf gesonderten Mitarbeiterversammlungen an allen großen Verlagsstandorten ausführlich über das Programm "Madsack 2018" informiert. "Wir möchten mit diesem Auftakt alle einladen, sich in diesen Prozess des Wandels einzubringen und ihn aktiv mitzugestalten", erklärte Thomas Düffert am Ende der Führungskräftetagung.

Die Mediengruppe Madsack ist ein deutschlandweit agierender Medienkonzern mit Sitz in Hannover. Zur Gruppe gehören heute 18 regionale Tageszeitungen (u.a. Hannoversche Allgemeine Zeitung, Leipziger Volkszeitung und Märkische Allgemeine Zeitung) und mehr als 30 Anzeigenblätter in neun Bundesländern. Täglich werden über 900.000 Zeitungen verkauft und 2,7 Millionen Leser erreicht. Die Printausgaben werden durch umfangreiche Angebote im Online-Bereich sowie für mobile Endgeräte ergänzt. Die Unternehmensgruppe mit ihren rund 4.500 Mitarbeitern steht für Innovationen und vielfältige Aktivitäten in allen Medienmärkten. Der Konzern engagiert sich erfolgreich bei digitalen Beteiligungen wie immonet und radio.de, im Hörfunk und mit der Tochter TVN auch in der Fernsehproduktion. Postdienstleistungen (Citipost) sowie Kommunikationsleistungen wie Corporate Publishing runden das Angebot der Mediengruppe ab.

 

Tags: Unternehmensentwicklung, Madsack

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