Pressenews in Deutschland - Charlie Hebdo

Frankreich: Anschlag auf „Charlie Hebdo“ jährt sich zum fünften Mal

Charlie HebdoHeute jährt sich zum fünften Mal der Anschlag auf die französische Satirezeitung „Charlie Hebdo“, bei dem insgesamt zwölf Menschen getötet wurden. Das Magazin veröffentlicht in diesem Zusammenhang eine Sonderausgabe, mehrere Redaktionsmitglieder treten erstmals seit dem Attentat live im französischen Fernsehen und im Radio auf. Auch in Deutschland wird an die Opfer erinnert.

Presserat: Opfer müssen anonym bleiben

Presserat: Opfer müssen anonym bleiben

Der Deutsche Presserat hat auf seinen Beschwerdeausschuss-Sitzungen am 21., 22. und 23. März 2017 wegen schwerer Verstöße gegen den Pressekodex insgesamt fünf öffentliche Rügen ausgesprochen. Wegen einer Verletzung des Persönlichkeitsschutzes nach Ziffer 8 Pressekodex wurde BILD Online gerügt. In einem Artikel über einen Verkehrsunfall hatte die Redaktion das Foto einer jungen Frau veröffentlicht, die dabei ums Leben kam. Auch der Vorname und der abgekürzte Nachname des Opfers wurden genannt. Durch diese Angaben sowie die Schilderung weiterer Details aus ihrem Leben wurde die Frau eindeutig identifizierbar. Der Presserat stellte hier einen groben Verstoß gegen die Richtlinie 8.2 fest, in der festgehalten ist, dass die Identität von Opfern besonders zu schützen ist.

taz: "Charlie Hebdo"-Sonderausgabe zum Jahrestag am 7. Januar 2016

taz

Ein Jahr nach dem Attentat auf "Charlie Hebdo" wird die taz am Donnerstag, den 7. Januar 2016 mit einer Sonderausgabe zum Gedenken an die Anschläge auf die französische Satirezeitschrift erscheinen. Auf zwölf Seiten werden Autoren und Zeichner grundlegende Fragen beantworten: Was darf die Satire heute? Was darf die Karikatur nach "Charlie Hebdo"? Wie gehen Karikaturisten mit der Bedrohung um?

Reporter ohne Grenzen: Pressefreiheit erkämpfen und verteidigen

Das Attentat auf die französische Satirezeitschrift Charlie Hebdo ist ein Alarmsignal. Die deutschen Journalisten- und Medienorganisationen rufen dazu auf, die Presse- und Rundfunkfreiheit in Deutschland und weltweit stets aufs Neue zu verteidigen. ARD, dju in verdi, DJV, Freelens, Freischreiber, Journalistinnenbund, netzwerk recherche, n-ost, Reporter ohne Grenzen, der Verband Cartoonlobby, VPRT, VDZ, Weltreporter.net und ZDF haben dazu heute die folgende gemeinsame Stellungnahme veröffentlicht.

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