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10 Jahre BEEF!: Steak, Mettbrötchen und Hamburger - alles was das Männerherz begehrt

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Die Darstellung des Lebenslaufes eines Profigrillers mag interessant sein. Für ein Griller zählt allerdings nur allein das Grillergebnis. Also muss der Focus nicht auf die Frage, wer am Grill steht, gelegt werden. Die Frage ist vielmehr, wie derjenige grillt. Grilltechnik, Equipment und Grillgut sind die Fakten, auf die es ankommt. Fertig ist die Laube.

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Für den Hamburger Verlagskonzern Gruner + Jahr bestand die Frage, ob die Zielgruppe groß genug wäre um ein entsprechendes Männermagazin etablieren zu können. Man entwickelte eine Zeitschrift, die nach Verlagsangaben klug, humorvoll, sexy ist und eine Haltung hat. Ein Titel, der sich Männern widmet, die sich leidenschaftlich gern mit High-End-Materialien und -Lebensmitteln umgeben. Entstanden ist schließlich BEEF!

Und dass das Projekt von Erfolg gekrönt ist, konnte man recht bald erkennen. Denn zunächst kam die Zeitschrift alle drei Monate in den Handel, 2013 änderte man den Erscheinungsintervall auf zweimonatlich. Und schließlich kann der Titel, der mit je einem Drittel Rezepten, Reportagen und Lifestyle als eine Besonderheit unter den Foodmagazinen gilt, nunmehr den zehnten Geburtstag feiern. Nach wie vor hat man den Anspruch, den Lesern nicht nur ein umfangreiches Expertenwissen zu handwerklichen Techniken und Warenkunde zu vermitteln. Man wolle den Lesern auch exklusiv entwickelte Menüs und Rezepte präsentieren und dabei zudem über den berühmten Tellerrand hinaus blicken.

Die aktuell im Handel befindliche Ausgabe blickt auf die bisherige Erfolgsgeschichte zurück und bietet allerlei Statistiken an. So kommt man zu dem Ergebnis, dass man aus insgesamt 38 Ländern berichtet und 360.000 Bilder veröffentlicht hat. Auf den Covern zierten zu 23,8 Prozent Steaks. 17,5 Prozent der Titelbilder waren Braten und 9,5 Prozent Hackfleischgerichte. Und wenn man jedes Gericht nachkochen will, dann hätte man viel zu tun: 165 Stunden bräuchte man im Durchschnitt für alle Rezepte einer Ausgabe. Das wären fast sieben Tage am Stück. Mann, was willst du mehr?

Den Leser stellt das Magazin vor eine schier unlösbaren Aufgabe. Will man nun lesen und sich einen Ratschlag nach dem anderen annehmen oder stattdessen lieber gleich mit der Zubereitung beginnen? Es ist schon eine regelrechte Qual, wenn einem das Rezept für einen Triple-Burger mit mariniertem Lachs, Mett und Bacon präsentiert wird und die Redaktion dazu eine ganzseitige detailverliebten Abbildung jenes Burgers liefert. Und dies zieht sich über das gesamte Heft hinweg.

Sei es nun bei dem Rinderfilet mit Thunfisch-Sashimi und Erbsen-Guacamole, dem Wolfsbarsch mit Röst-Drillingen und Bete-Tzatziki, der Maispoularde mit Pak Choi und Erdnusssauce, dem marinierten Schweinebauch mit Papayasalat, dem Maiskolben mit scharfem Paprikapüree, dem Bürgermeisterstück mit frischer Pistazien-Polenta und gegrilltem Parmesan, dem Kräuter-Perlhuhn mit Paprikamarmelade und Brotfladen, dem Flank-Steak mit gefrosteten Eidotter, Schweinebauch und Pulpo mit Mandel-Dip, Lammschulter mit smoked Cranberry-Coleslaw, Brisket mit Rauchzwibeln, Feta und Blumenkohl sowie Tomaten-Dill-Miso.


Die Redaktion ist, wie sie behauptet, nicht einer inneren Überzeugung gefolgt. Vielmehr ist sie der Auffassung, einen Auftrag für ihre bislang zehnjährigen Missionen erhalten zu haben. Und dieser sieht vor, „die Welt des Kochens und Grillens zu erobern und zwar mit Lust und ohne Kompromisse.“ Und man erobert nicht nur, man lüftet auch Geheimnisse. So beantwortete man beispielsweise in der Ausgabe 2/2015 die Frage, was eigentlich bei dem berühmtesten Abendessen alle Zeiten auf der Tageskarte stand. Zusammen mit dem Regensburger Kochclub „Gourmet-Terror“ stellte man Jesus’ Abendmahl nach: Heilbutt, Wildschwein und Tomahawk-Steak.

Tags: Jubiläum, Gruner + Jahr, Lifestyle (Objektgruppe), Beef!

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