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Die Ibiza-Affäre: Auszeichnung für Spiegel und Süddeutsche Zeitung

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Live-Reportage aus Bienenstöcken

Die beste Multimedia-Arbeit stammt in diesem Jahr vom Team „Sensor- und Reporter“ in Zusammenarbeit mit dem WDR. Unter #bienenlive haben sie sechs Monate lang aus drei Bienenstöcken live berichtet. Die Reporterinnen ermöglichen den Nutzerinnen das „Internet der Tiere“ zu erkunden und gewähren unbekannte Perspektiven. Die Recherche zeigte beispielhaft, wie Journalismus durch den Einsatz von Sensoren gewinnen kann und wie man junge Leute per Whatsapp erreichen kann. Zum Team gehörten Ali Akinci, Alina Andrazcek, Isabelle Buckow, Joachim Budde, Stefanie Fischer, Thomas Hallet, Anna Heidelberg-Stein, Jannis Konrad, Till Prochaska, Marc Saha, Robert Schäfer, Ole Schleef, Anika Schnücke, Grit Schuster, tvision - Team, Jakob Vicari, Sandra Wahle, Axel Weber, Michael Weidler und Bertram Weiß.

 

In der Kategorie Datenjournalismus gewann das Team der in Berlin erscheinenden überregionalen Tageszeitung Der Tagesspiegel für die datenbasierte Recherche zum Berliner Mietmarkt. Im Artikel „Wer profitiert vom Berliner Mietmarkt?“ stellten sie Zusammenhänge her, die vielen Mieterinnen und Mietern sicherlich bisher nicht bewusst waren. Zum Beispiel, dass sie über ihre privaten Rentenbeiträge ihre eigenen Mieten in die Höhe treiben. Dazu kombinieren sie öffentlich zugängliche Daten mit Informationen, die Tausende von Leserinnen und Lesern zur Verfügung stellen und packen diese in ein umfassendes Dossier, das sich in die Recherche-Reihe „Wem gehört...?“ des Recherchezentrums CORRECTIV einreiht. Zum Tagesspiegel-Team gehören: Lubena Awan, Andreas Baum, Michael Gegg, Sidney Gennies, Hendrik Lehmann, David Meidinger und Helena Wittlich.

Nach eigenen Angaben des Vereins Reporter-Forum, der den Preis vergibt, unterscheidet sich der Reporterpreis von anderen Auszeichnungen, weil er das Spektrum der bestehenden Journalistenpreise erweitert. Denn bislang gibt es weder einen bedeutenden Preis für Lokal-Reportagen noch einen Preis für Erzähljournalimus im Internet.

 

Zudem spiegelt sich das Wissen der Branche in der Jury, die je zur Hälfte mit preisgekrönten Reportern und mit prominenten Erzähl-Experten besetzt ist, wider. Zudem ist die Jurierung transparent und wird öffentlich gemacht. Dadurch, dass sämtliche nominierten Texte auf der Website des Vereins nachzulesen sind, wird somit ein Erfahrungsschatz öffentlich gemacht, der vielen zum Ansporn dienen wird.

 

Tags: Journalismus, Tageszeitung, Süddeutsche Zeitung, Der Tagesspiegel, Auszeichnung, Der Spiegel (Objektfamilie), Österreich

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